WECHSELN

Volleyball

von Redaktion

Für den Fußball ist es eine Vision, sie kommt aus dem Feldhockey: Wird es künftig Wechsel geben, die der Spielposition angepasst sind? Kann ein Team für seinen Angriff einen Spezialisten aufs Feld bringen, den es danach wieder herunternimmt? „Interchange“ lautet der Fachbegriff.

Im Fußball spricht man etwas traditioneller vom „Rückwechsel“. Und tatsächlich hat es den stillschweigend schon eingeführt, in einer milderen Form, limitiert und vorrangig im unterklassigen Amateurbereich, bei Jugend, Frauen und Senioren, gelegentlich auch für Begegnungen nicht aufstiegsberechtigter Mannschaften. 21 Landesverbände sind im DFB organisiert, 21 Regelungen zum Rückwechsel gibt es. Klar ist nur: Andere Teamsportarten tun sich da leichter.

Hier wird fliegend gewechselt, ein Shift (Zeit, in der ein Spieler auf dem Eis steht) sollte nicht länger dauern als 40 Sekunden. Gespielt wird idealerweise mit vier Blöcken. Spielzeit verteilt sich so, auf die Tribüne muss selten ein Spieler. Jüngere Akteure haben meist noch eine zweite Lizenz für einen klassentieferen Verein.

„Auswechselspieler dürfen während des Spiels jederzeit und wiederholt, ohne Meldung beim Zeitnehmer/Sekretär eingesetzt werden, sofern die zu ersetzenden Spieler die Spielfläche verlassen haben“, so steht es in den Regeln. Ausnahme im Jugendbereich: Wechseln darf nur die Mannschaft, die Ballbesitz hat.

Auch hier können alle zwölf Akteure des Spielkaders beschäftigt werden. Ein Wechsel kann nur erfolgen, wenn der Ball tot und die Uhr angehalten ist. Der Spieler, der eingewechselt werden soll, muss dies dem Tisch der Offiziellen kenntlich machen und sich bereit halten.

Sechs Auswechslungen pro Satz sind die Grenze. Ein ausgewechselter Spieler der Start-Sechs muss bei der Wiedereinwechslung auf seine alte Position zurück.

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