FUSSBALL IN KÜRZE

Drei Rückkehrerinnen

von Redaktion

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt in einem Fall von Untreue, bei dem der Deutsche Fußball-Bund Opfer geworden sein soll. In diesem Zusammenhang habe es am Dienstag vergangener Woche eine Durchsuchungsaktion in der DFB-Geschäftsstelle in Frankfurt/Main gegeben, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Konkret gehe es um Beraterverträge, Namen nannte die Sprecherin nicht. Sie machte auch keine Angaben dazu, gegen wen konkret sich die Ermittlungen richten. „Es sind keine DFB-Mitarbeiter verwickelt, es geht um Untreue zum Nachteil des DFB“, sagte der an den Ermittlungen beteiligte Staatsanwalt Torsten Krach der „Bild“-Zeitung. Der größte Sportfachverband der Welt teilte mit: „Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Dritte, in Verfahren in denen der DFB als Geschädigter in Betracht kommt.“ Der Verband habe in den vergangenen Monaten kooperiert und werde dies weiterhin tun. „Der DFB hat selber größtes Interesse an einer vollständigen Aufklärung“, hieß es weiter.

Inter Mailand befindet sich parallel zum sportlichen Höhenflug auch wirtschaftlich im Aufschwung. Der Champions-League-Gruppengegner von Vizemeister Borussia Dortmund vermeldete auf seiner Aktionärsversammlung für die vergangene Saison einen Umsatzrekord von 417 Millionen Euro. Unter der Führung ihres chinesischen Mehrheitseigners Zhang Jindong steigerten die Lombarden ihren operativen Gewinn um mehr als 50 Prozent auf 105,2 Millionen Euro. „Bei Inter hat eine neue Ära begonnen. Wir haben einen Wachstumsprozess in die Wege geleitet, um Inter in allen Bereichen – sportlich und finanziell – auf Spitzenniveau zu bringen“, kommentierte Inter-Präsident und Zhangs Sohn Steven Zhang die Bilanz.

Sport-Geschäftsführer Armin Veh vom 1. FC Köln kommen seine Aussagen über Schiedsrichter Patrick Ittrich nach dem Spiel beim FC Bayern (0:4) am 5. Spieltag teuer zu stehen. Das DFB-Sportgericht verurteilte den 58-Jährigen wegen unsportlichen Verhaltens zu einer Geldstrafe von 5000 Euro. Veh hatte Ittrich für eine Elfmeterentscheidung scharf kritisiert. „Die Entscheidung passte zur Leistung des Schiedsrichters. Katastrophe! Er hätte das rote Trikot der Bayern anziehen können“, polterte Veh.

Mit den Rückkehrerinnen Marina Hegering, Sara Doorsoun und Leonie Maier geht Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg in das Länderspiel der deutschen Fußballfrauen in England am 9. November (18.30 Uhr/Eurosport). Ebenfalls im Kader für das letzte Länderspiel des Jahres steht Anna Gasper, die Potsdamerin hatte ihre Teilnahme an der EM-Qualifikation zuletzt kurzfristig absagen müssen. Einige gestandene Spielerinnen wie Kapitänin Alexandra Popp oder Torhüterin Almuth Schult fehlen allerdings verletzungsbedingt.

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