Der Pokalsieg ist Pflicht

von Redaktion

Alpenvolleys gegen Rottenburg gefordert

Unterhaching/Innsbruck – Mit dem DVV-Pokal standen die Alpenvolleys Haching bislang auf dem Kriegsfuß, doch an diesem Samstag (18 Uhr) in Innsbruck gegen den Bundesliga-Konkurrenten TV Rottenburg wäre alles andere als ein Erreichen der zweiten Runde eine Blamage. „Wir spielen zu Hause, haben die klare Favoritenrolle. Ohne den Gegner zu unterschätzen: Das ist ein Pflichtsieg“, sagt Trainer Stefan Chrtiansky.

In den vergangenen beiden Spielzeiten schieden die Volleyballer aus Innsbruck und Unterhaching jeweils in der Auftaktrunde des K.-o.-Wettbewerbs aus: Vor zwei Jahren gab es in Unterhaching eine 2:3-Heimniederlage gegen Herrsching, vor einem Jahr ein 0:3 in Düren. Es geht aber nicht nur um Pokal-Wiedergutmachung, sondern auch darum, den Tiroler Fans und Sponsoren möglicherweise noch ein zusätzliches Heimspiel zu bescheren: Weil die Alpenvolleys im internationalen CEV-Cup auf Anweisung des Europäischen Verbandes in Unterhaching antreten müssen, tragen sie zum Ausgleich den nationalen Pokal nach einem Entgegenkommen der Volleyball-Bundesliga in Innsbruck aus. Nun ist das Schlusslicht aus Rottenburg wohl nicht der attraktive Gegner, der die Fans in Scharen anzieht. Doch es lockt die Option auf ein tolles Viertelfinal-Los. Und natürlich die Aussicht aufs Erreichen des Endspiels in Mannheim. Die Teams trafen zum Bundesligastart aufeinander, ebenfalls in Innsbruck. Die Grenzgänger siegten 3:1, der Außenseiter zeigte aber teilweise zähen Widerstand.

Doch auch das ändert nichts an der Gewissheit von Manager Hannes Kronthaler, dass der Pokalfluch seines Projekts am Samstag Geschichte ist: „Rottenburg hat da gegen uns ganz gut gespielt, aber daheim müssen wir fast jedes Spiel gewinnen bei unserem Anspruch.“  um

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