Unterhaching – Seit sieben Spieltagen ist die SpVgg Unterhaching in der 3. Liga ungeschlagen. Aber die vier Unentschieden in den letzten vier Partien haben den Höhenflug etwas gebremst. Zuletzt vergaben die Hachinger dreimal in Serie in letzter Sekunde jeweils den Matchball. Trainer Claus Schromm sieht in dieser Entwicklung aber keine negative Tendenz: „Die Mannschaft ist gut drauf und spielt immer auf Sieg“.
Am Samstag soll die Remis-Serie beim Auswärtsspiel gegen den SV Waldhof beendet werden. Schromm hat das Team seines Trainer Kollegen Bernhard Trares am letzten Montag beim 2:2 gegen den FC Bayern II persönlich unter die Lupe genommen und erwartet einen heißen Tanz: „Die Waldhöfer sind ein starker Aufsteiger, der mit viel Euphorie in die Spiele geht, im Mannheimer Stadion herrscht stets eine besondere Atmosphäre, aber das beflügelt uns besonders“. Nach der Torflaute in den letzten Spielen könnte Torjäger Stephan Hain, der verletzungsbedingt ein halbes Jahr pausieren musste, sogar erstmals wieder in die Anfangsformation rücken. „Er macht Fortschritte und ist damit ein Kandidat“, betont der Coach, der aber weiter auf ein Drittel seines Kaders verzichten muss.
Jim-Patrick Müller hat zwar seine Sperre abgesessen, kränkelte aber die gesamte Woche. Definitiv ausfallen werden weiterhin Josef Welzmüller, Markus Schwabl, Marc Endres, Luca Marseiller und Yannik Bandowski, sowie die Nachwuchstalente Michael Kaltner und Niclas Anspach. Angesichts des breiten Kaders nimmt Schromm den personellen Aderlass gelassen hin und denkt bereits an die Rückrunde: „Nach der Winterpause bekommen wir jede Menge interne Neuzugänge“. So kann man es auch sehen. kik