FUSSBALL IN KÜRZE

Trauer um Schels

von Redaktion

Der FC Bayern sollte nach Einschätzung von Stefan Effenberg den Vertrag mit Thomas Müller frühzeitig verlängern. Da der Urbayer zuletzt nicht mehr regelmäßig zur Stammformation der Münchner gehörte, wurde sogar über einen vorzeitigen Abschied des 30 Jahre alten Offensivspielers spekuliert. „Von wegen verkaufen! Sie sollten bei Bayern lieber zusehen, dass sie um Müller kämpfen und den Vertrag noch mal über 2021 hinaus verlängern. Man darf seine Rolle als Identifikationsfigur nicht vergessen – über allem steht aber der sportliche Wert, und der ist unglaublich hoch“, schrieb Effenberg bei „t-online.de“. Müller könnte in Frankfurt an diesem Samstag sein 500. Spiel im Trikot des FC Bayern bestreiten.

Die Commerzbank-Arena in Frankfurt wird bis spätestens zur Saison 2023/2024 umgebaut und bekommt dadurch eine Gesamtkapazität von 60 000 Zuschauern. Auf diesen und weitere Eckpunkte einigte sich der Bundesligist mit der Stadt. Derzeit hat die Arena eine Kapazität von 51 500 Zuschauern.

Während der Rest der Mannschaft Halloween feierte, hat sich Bayern-Star Coutinho taufen lassen. Und zwar: in der Badewanne. Der Dribbelkönig ließ dafür Tiago Brunet, einen brasilianischen „Pastor-Star“ mit 1,4 Millionen Followern auf Instagram, einfliegen. Die Zeremonie wurde daheim durchgeführt, „Lasst uns ein neues Leben leben“, schrieb der Kicker zu dem Foto. Coutinho ist nun wohl, wie es unter brasilianischen Fußballstars derzeit üblich ist, ein Protestant.

Zweitligist 1. FC Nürnberg muss für mehrere Monate auf Torwart Patric Klandt verzichten. Der 36-Jährige zog sich beim Aus im DFB-Pokal beim 1. FC Kaiserslautern einen Riss der linken Achillessehne zu. Die OP soll am Montag erfolgen.

Der SSC Neapel muss im kommenden Ligaspiel bei AS Rom ohne seinen Trainer Carlo Ancelotti auf der Bank auskommen. Der Ex-Coach des FC Bayern wurde für ein Spiel gesperrt, nachdem er am Mittwoch beim 2:2 gegen Atalanta Bergamo wegen Protesten gegen eine Schiedsrichterentscheidung die Rote Karte gesehen hatte.

Der FC Bayern wird sein Bundesligaspiel in Frankfurt mit Trauerflor bestreiten. Die Münchner werden damit des gestorbenen langjährigen Vizepräsidenten Rudolf Schels gedenken. Wie der deutsche Fußball-Rekordmeister am Freitag mitteilte, starb der ehemalige Funktionär im Alter von 70 Jahren. Der Unternehmer aus Regensburg war seit 2009 im Verwaltungsbeirat des Vereins und fungierte von 2012 bis 2016 als Vizepräsident des FC Bayern München e.V. Zudem war Schels von 2014 bis 2016 Mitglied des Aufsichtsrates der FC Bayern München AG.

Artikel 1 von 11