Koan Hummels

von Redaktion

Aber Bierhoff öffnet Tür einen Spalt

Berlin – Ein Comeback von Weltmeister Mats Hummels in der von Verletzungen gebeutelten deutschen Fußball-Nationalmannschaft ist zumindest zum Jahresabschluss kein Thema. „Jogi hat es ja auch schon gesagt, dass es jetzt zumindest im November nicht zur Diskussion steht“, sagte DFB-Direktor Oliver Bierhoff in Berlin.

Die DFB-Auswahl trifft zum Ende der EM-Qualifikation am 16. November auf Weißrussland und drei Tage später auf Nordirland. Abwehrchef Niklas Süle vom FC Bayern wird wegen seines Kreuzbandrisses fehlen. Weil weitere Innenverteidiger verletzt sind oder waren, diskutierte Fußball-Deutschland zuletzt über eine mögliche Rückkehr des wie Thomas Müller und Jerome Boateng aussortierten Dortmunders Hummels.

Bierhoff, 51, der die Tür für den früheren Münchner zuletzt einen Spalt breit geöffnet hatte, verwies in der Personalie auf das EM-Jahr 2020. Nach dem Jahresabschluss habe Löw „drei, vier Monate Zeit, sich genauer darüber Gedanken zu machen, wie man sich seine EM-Mannschaft vorstellt. Im Fußball ist immer alles möglich“, sagte er. Zuletzt habe er mit Hummels gesprochen, als die DFB-Auswahl im Oktober in Dortmund trainiert und gespielt (2:2 gegen Argentinien) hatte, ergänzte Bierhoff: „Es war ein netter Kontakt, den man ja auch immer noch hat.“

Gegen Weißrussland und Nordirland erwartet Bierhoff „den einen oder anderen Spieler zurück“, der zuletzt ausgefallen war. Daher gebe es derzeit „keinen Grund zur Panik“.  sid

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