Diese fünf Trainer sind als Kovac-Nachfolger im Gespräch

von Redaktion

Arsene Wenger: Der langjährige Teammanager des FC Arsenal käme als Elder Statesman. Mehr als eine Notlösung wäre der 70-Jährige Elsässer aber nicht. Deshalb sollte sein Name nur in die Verlosung kommen, wenn der Bayern-Wunschkandidat erst im nächsten Sommer zu haben wäre. Vorteil: Er spricht deutsch. Wenger hörte nach fast 22 Jahren am Ende der Saison 2017/18 beim FC Arsenal auf. Er wurde von den Gunners-Fans am Ende heftig kritisiert, weil der Erfolg ausblieb. So bleiben 17 Titel mit Arsenal und die Erinnerung an begeisternden Offensivfußball, für den Wenger steht.

Ralf Rangnick: Über Rangnick heißt es, dass er eine Rückkehr auf die Trainerbank durchaus in Betracht ziehe. „Professor“ Rangnick gilt als Querkopf, was ihm vor etlichen Jahren von Uli Hoeneß den Vorwurf der Besserwisserei einbrachte. Die „Sport Bild“ brachte Rangnick schon vor knapp zwei Wochen ins Gespräch. Der 61-Jährige gilt als extrem detailversessen. Sein Trainerstern ging in Ulm auf, es folgten die Stationen VfB Stuttgart, Hannover 96, Schalke, Hoffenheim und Leipzig. Sein größter Erfolg war der DFB-Pokalsieg mit Schalke 2011.

Jose Mourinho: Der exzentrische Portugiese beim FC Bayern? Das braucht Fantasie. Immerhin brächte Mourinho (56) eine beeindruckende Vita mit und hätte kein Autoritätsprobleme. Aber wäre „The Special One“ auch in der Lage, die Bayern fußballerisch wieder in die Nähe der Guardiola-Ära zu führen? Momentan lernt er eutsch,und frei wäre er auch. Mourinho qualifizierte sich mit dem Champions-League-Sieg mit dem FC Porto 2004 für größere Klubs. Sein Ego war allerdings immer ausgeprägter als der des Vereins.

Massimiliano Allegri: Der 52-jährige Italiener beendete im Sommer seine Zeit als Trainer von Juventus Turin und wäre sofort zu haben. Der „Corriere dello Sport“ brachte Allegri bereits mit den Bayern in Verbindung, was auch an den guten Kontakten liegen mag, die Karl-Heinz -Rummenigge nach Italien unterhält. Gewichtige Argumente gegen Allegri sind der Mangel an deutscher Sprachkenntnis und seine Ankündigung, ein Sabbatjahr einlegen zu wollen. In seinen fünf Jahren bei Juventus feierte Allegri fünf Meisterschaften, vier Pokalsiege, zwei Supercupsiege und zog zweimal ins Finale der Champions League ein (2015 und 2017) – der große Wurf blieb aber aus…

Thomas Tuchel: Laut „Sky“ ist Thomas Tuchel (wieder) ein Thema. Der FC Bayern habe schon bei Paris Saint-Germain angefragt. Aus dem Umfeld des Trainers soll allerdings die Antwort gekommen sein, dass der 46-Jährige die Saison bei den Franzosen beenden wolle. Bliebe der Traum der katarischen Klub-Besitzer vom Champions-League-Sieg erneut unerfüllt, könnte es im Sommer zur Trennung kommen. Tuchel stand bereits nach der Entlassung von Carlo Ancelotti und dem Kurzzeit-Engagement von Jupp Heynckes 2018 hoch im Kurs. Rummenigge wollte ihn, aber Uli Hoeneß zögerte.

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