IN KÜRZE

Neuer WADA-Kodex ab 2021

von Redaktion

Doping

Der russische Sportminister Pawel Kolobkow hat die von der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) derzeit untersuchte Daten-Manipulation im Moskauer Kontrolllabor bestritten. „Unsere Experten sagen, dass nichts gelöscht worden ist. Die Manipulationen, von denen der RUSADA-Chef Juri Ganus spricht, gab es nicht“, erklärte Kolobkow am Donnerstag und machte „technische Probleme“ verantwortlich. Derzeit läuft ein Verfahren der WADA gegen die russische Anti-Doping-Agentur RUSADA, an deren Ende eine erneute Suspendierung sowie sogar ein Ausschluss Russlands von den Olympischen Spielen in Tokio stehen könnte. Die WADA zweifelt an der Echtheit der Daten aus dem Moskauer Labor, die das Ausmaß des institutionalisierten Dopingprogramms im Zeitraum von 2012 bis 2015 belegen sollen.

Der neue Welt-Anti-Doping-Code (WADC) ist verabschiedet worden und kann am 1. Januar Anfang 2021 in Kraft treten. Auf einer gemeinsamen Sitzung billigten am Donnerstag in Kattowitz Exekutiv- und Gründungskomitee der Welt-Anti-Doping-Agentur den WADA-Kodex. Eingeführt wurde der WADC 2003. Danach gab es zwei Überarbeitungen sowie 2009 und 2015 jeweils überarbeitetete Versionen. Der WADA-Code hat die Regeln und Sanktionen im Kampf gegen Doping harmonisiert, um den Athleten das grundlegende Recht auf Fair Play und Chancengleichheit im Wettbewerb zu sichern.

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