Unterhaching – Eine besondere Motivation hat sich Haching-Coach Claus Schromm für das Heimspiel an diesem Samstag (14 Uhr) gegen den SV Meppen ausgedacht: „Wenn die Mannschaft drei Punkte holt, dann bekommen sie anschließend drei freie Tage.“ Trotz der glänzenden Ausgangslage will Schromm weiterhin nicht über die Vision Aufstieg sprechen. Stattdessen verfolgt er weiter ein besonderes Ziel: „Wir streben einen Schnitt von zwei Punkten pro Spiel an. Wenn das klappen sollte, dann landen wir weit vorne.“
Ein Drittel des Kaders fällt weiter aus, für Schromm aber kein Grund zu klagen: „Unser Kader ist im Gegensatz zur letzten Saison breiter aufgestellt, dies macht auch Hoffnung für die Rückrunde.“ Der zuletzt gesperrte und dann erkrankte Angreifer Jim-Patrick Müller steht wieder zur Verfügung, auch eine Doppelspitze mit Stephan Hain und Dominik Stroh-Engel kann sich der Coach vorstellen: „Zwei unterschiedliche Typen, die uns sicher helfen können.“
In der Vorsaison konnte Haching gegen Meppen nicht gewinnen (0:1 und 3:3) und zuletzt zeigten die Emsländer beim 5:3 gegen Bayern II – nach 1:3-Rückstand – große Comeback-Qualitäten. Deshalb hat Schromm seine Schützlinge ausdrücklich gewarnt: „Wir haben unsere Mannschaft verbal und bildlich informiert, denn Meppen ist sehr variabel und im Umschaltspiel sehr gefährlich. Die haben in dieser Runde schon mehrfach einen Rückstand gedreht. Darauf müssen wir uns besonders einstellen, damit wir die drei Punkte holen können.“ kik