Im Millionengeschäft Fußball verhält es sich ähnlich wie in vielen Wirtschaftsunternehmen: Frauen sind Mangelware. Das beweist ein Blick auf die Kollegen von Bayern-Sportchef Hasan Salihamidzic. Einzige Ausnahme ist der FC Chelsea: Dort hat mit Marina Granovskaia, 44, eine Frau in sportlichen Angelegenheiten das Sagen. Die wohl mächtigste Frau des Weltfußballs ist eine enge Vertraute von Chelsea-Besitzer Roman Abramowitsch, arbeitete in dessen Ölkonzern und tütete für die Londoner einen 60-Millionen-Pfund-Deal mit Nike ein. Brazzo biss sich an ihr im Werben um Callum Hudson-Odoi die Zähne aus. Bei den anderen europäischen Topklubs tragen Männer die Verantwortung. Juves Fabio Paratici, 47, machte den Mega-Deal mit Cristiano Ronaldo perfekt, gilt sonst als Meister der ablösefreien Transfers. Pikant: Laut Il Tempo soll er im Januar seine Einkaufsliste in einem Mailänder Restaurant liegen gelassen haben. Weitere Strippenzieher sind Pep Guardiolas Vertrauter Txiki Begiristain (55/ManCity), Michael Edwards (40/Liverpool), Ramon Planes (52/FC Barcelona) Inters Piero Ausilio (44) und PSG-Sportdirektor Leonardo (50). Real Madrid verzichtet auf einen Sportchef. jau