FUSSBALL IN KÜRZE

US-Liga: Seattle macht das Rennen

von Redaktion

Der HSV muss für zwei Spiele auf Rotsünder Bakéry Jatta, 21, verzichten. Wie der Hamburger Zweitligist mitteilte, hat das DFB-Sportgericht den Profi aus Gambia wegen rohen Spiels gesperrt. Jatta steht dem HSV damit am 23. November im Heimspiel gegen Dresden und am 29. November in Osnabrück nicht zur Verfügung. Der HSV hat dem Urteil bereits zugestimmt, es ist somit rechtskräftig.

Zweitligist SV Wehen Wiesbaden erkennt die Wertung des Punktspiels bei Dynamo Dresden (0:1) nicht an und hat Einspruch beim DFB eingelegt. Die Hessen monieren einen aus ihrer Sicht regelwidrigen Einsatz des Videobeweises. Stein des Anstoßes ist die vermeintliche Führung der Gäste durch Manuel Schäffler in der 26. Minute. Der Treffer wurde nach Intervention des Video-Assistenten zurückgenommen, weil der Ball zehn Sekunden zuvor bei einem Angriff der Dresdner auf der anderen Seite des Spielfelds im Toraus war. Schiedsrichter Martin Petersen hatte das Spiel weiterlaufen lassen. Der DFB räumt Wehen nun Zeit ein, um den Einspruch detailliert zu begründen. Das zuständige DFB-Sportgericht „wird dann zu gegebener Zeit über den weiteren Fortgang des Verfahrens entscheiden“.

Karnevalsauftakt in Köln – doch entgegen der Tradition trainierte keiner der FC-Profis kostümiert. „Ich denke, es ist unserer Lage angemessen, darauf zu verzichten“, sagte Frank Aehlig, der kommissarische Sportchef. „Es wäre nicht das richtige Signal, wenn wir hier einen auf gute Laune und Alaaf machen würden.“ Zwei Tage nach der Trennung von Achim Beierlorzer leiteten die bisherigen Assistenten André Pawlak und Manfred Schmid die Übungseinheit. Beide mochten zur Situation nichts sagen. Die Stimmung bei den Spielern war angemessen gedämpft. Zu den öffentlich gehandelten Trainerkandidaten sagte Aehlig nichts. Spekuliert wird über Pal Dardai und Tayfun Korkut. „Der Markt ist nicht riesengroß und unüberschaubar. Deswegen bin ich mit allen Namen völlig fein, die jetzt gespielt werden. Das sind logischerweise Leute, die über hinreichend Qualifikationen verfügen, so ein Amt auszuüben“, sagte Aehlig. Er betonte, dass der FC-Vorstand parallel dazu nach einem neuen Sportchef suche.

Die Seattle Sounders haben sich zum zweiten Mal den Titel in der Major League Soccer (MLS) gesichert. Seattle gewann die Neuauflage der Finals von 2016 und 2017 gegen den Toronto FC mit 3:1 (0:0) und löste damit Vorjahressieger Atlanta United mit dem Deutschen Julian Gressel ab. Auf dem Weg ins Finale hatte Seattle den Los Angeles FC, beste Mannschaft der Vorrunde, aus dem Wettbewerb geworfen. Toronto mit dem Ex-Gladbacher Michael Bradley schaltete im zweiten Halbfinale Gressels Team aus.

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