Frankfurt – Für Toni Kroos war 2019 das ungewöhnlichste Jahr seiner Karriere. Denn er ließ sich auf ein besonderes Projekt ein: den Film „Kroos“, der im Sommer in die Kinos kam. Mittlerweile ist der fast zwei Stunden lange Streifen nicht mehr in den Kinos, nun kann sein Protagonist das Experiment bewerten.
Zumindest hat es ihm nicht geschadet, auch wenn – gemessen an der PR, die gemacht wurde – die Besucherzahl eher mau war. 75 000 – so viele, wie er auch regelmäßig mit seinem fußballerischen Vortrag im Stadion erreicht. Dennoch: „Die Reaktionen waren positiv.“
Dass sich an seinem Image durch die filmische Darstellung etwas geändert hat, bezweifelt Toni Kroos. Erfreut registriert hat er allerdings, „dass einige meiner Mitspieler aus der Nationalmannschaft den Film gesehen haben“. Sie stellten Moviestar Kroos Nachfragen. „Gedacht war der Film vor allem für die Fans, die nicht den Einblick in unsere Abläufe haben“, sagt Kroos, „aber für die haben sich dann auch die interessiert, die sie eigentlich kennen.“ gük