Unsere Zeit ist schnelllebig geworden, viele Menschen klagen über Stress. Und das beginnt oft bereits im Kindesalter. Schon Kinder haben einen durchstrukturierten Terminkalender. Andere haben zwar wenige Termine, aber einen zu hohen Medienkonsum, ungesunde Ernährung oder deutlichen Bewegungsmangel mit entsprechend negativen Auswirkungen auf die gesunde Entwicklung und das Wohlbefinden.
fit4future, das Präventionsprogramm von Cleven-Stiftung und DAK-Gesundheit, hat dieses Problem frühzeitig erkannt und als wesentlichen Bestandteil in sein Grundschulprojekt fit4future Kids aufgenommen. Brainfitness ist neben Bewegung, Ernährung und Verhältnisprävention einer der Bausteine, mit denen Sechs- bis Zwölfjährigen der Weg in ein gesundes Leben geebnet werden soll.
Angeboten werden dabei verschiedene Möglichkeiten zur Bewältigung und Reduzierung von Stress, beispielsweise mithilfe einer Brainfitness-Box voller Entspannungs- und Spielutensilien. „Die Box mit ihren Aktions- und Spielekarten kann nicht nur in den Unterricht eingebaut werden, sondern darüber hinaus auch von den Kindern in den Pausen genutzt werden“, erklärt Valerie Nungesser, fit4future-Head-Coach für Brainfitness und Verhältnisprävention. „Hier können die Kinder auf spielerische Art und Weise mit den Geräten ihre körperliche und geistige Fitness trainieren.“
Brainfitness, das heißt eine Verknüpfung von Denken und Bewegung, kann die kognitive Leistung verbessern, „Sport und Bewegung“, so Nungesser, „wirken positiv auf Struktur und Funktionen des Gehirns. Dieser Prozess setzt bereits im Fötalstadium ein und hält über die gesamte Lebensspanne an.“ Schon kurzfristig beugt man mit den Angeboten aus dem Modul Brainfitness Stress bei Kindern vor, gibt ihnen Werkzeuge zur Stressbewältigung zur Hand, erhöht die Konzentrationsfähigkeit und verbessert die Leistungen durch Gehirntraining.
„Kinder haben aus Erfahrung ganz viel Freude mit den Spielgeräten und den Übungen, sodass diese aus ihrem Alltag nicht mehr wegzudenken sind. Die Überkreuzübungen, die die beiden Körperhälften und damit auch die beiden Gehirnhälften aktivieren, sind leicht in den Alltag einzubauen und machen nicht nur Kindern, sondern auch Erwachsenen viel Spaß“, weiß Nungesser.