Altstar Berglund, Toptalent Holtz

von Redaktion

München – „Es ist realistisch, dass er spielt“, sagt Don Jackson, Trainer des EHC München. Über Kevin Reich, seinen, solange Danny Aus den Birken ausfällt, Torwart Nummer eins. Bei der 2:5-Niederlage am Sonntag in Augsburg hatte Reich krank gefehlt – heute (18 Uhr/Sport1) im Viertelfinal-Hinspiel der Champions Hockey League bei Djurgarden Stockholm sollte er wieder dabei sein. Es würde die Chancen des EHC erhöhen.

In Augsburg stand Daniel Fießinger im Münchner Tor. Bei seinem DEL-Debüt kam der 23-Jährige, beim Oberligisten SC Riessersee im Alltagseinsatz, auf eine bescheidene Quote von 82,14 Prozent gehaltener Schüsse (Vergleich: Aus den Birken 92,98 %, Reich 94.25 %). „Fießi“, urteilte Don Jackson, „hat einen guten Job gemacht; aber die Spieler haben ihn oft im Stich gelassen.“ Indem sie Strafzeit um Strafzeit nahmen, den EHC in Unterzahl brachten. Die Panther erzielten vier Tore im Powerplay. Jackson: „Das war eine Lektion für uns. Danke, Augsburg.“

Mit dieser Erfahrung im Kopf und Reich im Tor sollte der EHC in der Stockholmer Hovet-Arena stabiler stehen. Djurgarden ist mit 16 Meisterschaften Rekordhalter in Schweden, der letzte Titelgewinn liegt aber schon 18 Jahre zurück. In der Elitserien ist der Club Tabellenachter. Die wichtigsten Spieler: der norwegische Stürmer Michael Haga, Ex-NHL-Crack Patrik Berglund (777 Spiele, 180 Tore) und Alexander Holtz. Der ist 17, sogar noch ein paar Tage jünger als der Münchner John-Jason Peterka und wird in der aktuellen Liste für den kommenden NHL-Draft auf Rang elf geführt. Zum Vergleich: Peterka steht auf Platz 18.  gük

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