Wegen anhaltender Schmerzen im linken Knie muss Sami Khedira erneut operiert werden. Der 32-Jährige hat sich gestern in Augsburg einer Kniearthroskopie unterzogen, teilte sein italienischer Club Juventus Turin mit. Khedira wurde im Februar wegen Herzrhythmusstörungen operiert; danach folgte in Augsburg eine erste Knie-OP. Der Mittelfeldspieler war am Sonntag bei der Partie von Juventus gegen Sassuolo (2:2) nicht im Kader. Italiens Rekordmeister steht nach 14 Spieltagen auf Tabellenplatz zwei der Serie A hinter Inter Mailand. Immer wieder hatte es Spekulationen über einen möglichen Wechsel Khediras gegeben.
Die Spielervermittler verdienen durch Transfers im internationalen Profifußball immer mehr Geld. Laut der Zahlen des Weltverbandes FIFA kassierten die Vermittler im zu Ende gehenden Jahr weltweit Provisionen in Höhe von insgesamt 590 Millionen Euro. Das sind 19,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Ligen in Deutschland, England, Spanien, Italien, Frankreich und Portugal zahlen zusammen mehr als 80 Prozent aller Provisionen.
Fortuna Düsseldorfs Trainer Friedhelm Funkel macht sich für eine Nationalelf-Einladung seines 32 Jahre alten Stürmers Rouwen Hennings stark. Mit Blick auf den von Bundestrainer Joachim Löw im kommenden Jahr zu nominierenden EM-Kader sagte Funkel der „Sport Bild“ (Mittwoch-Ausgabe): „Rouwen könnte zumindest in den vorläufigen Kader rutschen wie 2018 Freiburgs Nils Petersen. Der war damals richtig gut drauf, jetzt ist Rouwen gut drauf.“ Hennings erzielte in dieser Saison für Düsseldorf in 13 Bundesliga-Spielen zehn Tore.
Kapitän Daniel Baier würde seine Karriere gerne beim Bundesligisten FC Augsburg fortsetzen. „Von meiner Seite aus fühle ich mich richtig gut, habe richtig viel Spaß und werde darum auf jeden Fall über die Saison hinaus weiterspielen“, sagte der 35-Jährige in der „Augsburger Allgemeinen“ und kündigte an: „Von daher werden wir in der nächsten Zeit Gespräche führen und dann schauen wie es weiter geht.“
Der 1. FC Köln trauert um seinen ehemaligen Präsidenten Klaus Hartmann. Wie der Bundesligist bekannt gab, ist Hartmann am Dienstagabend im Alter von 90 Jahren im Kreise seiner Familie verstorben. Hartmann war von 1991 bis 1997 der sechste Präsident der Klubgeschichte, insgesamt war er 72 Jahre lang FC-Mitglied und mehr als 30 Jahre als Funktionär aktiv. „Im Stadion saß er in der Reihe vor mir und drückte bis zuletzt dem FC die Daumen. Im Namen des gesamten 1. FC Köln spreche ich seiner Familie unser tief empfundenes Beileid aus“, sagte Präsident Werner Wolf: „Klaus Hartmann war als Spieler der ersten Stunde und als Funktionär dem 1. FC Köln eng verbunden.“