Didier Deschamps bleibt mindestens bis zum Abschluss der WM-Endrunde 2022 in Katar Trainer von Weltmeister Frankreich. Nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP hat das Exekutivkomitee des französischen Verbandes einstimmig beschlossen, den Vertrag des 51-Jährigen entsprechend zu verlängern. Deschamps war schon als Spieler 1998 Weltmeister, übernahm 2012 als Trainer die Nationalmannschaft und führte sie im vorigen Jahr in Russland zum zweiten Titel. Bei der kommenden EM-Endrunde ist Frankreich am 16. Juni 2020 in München erster deutscher Vorrundengegner.
Markus Kauczinski, 49, soll Dynamo Dresden vor dem Absturz in die 3. Liga bewahren. Der frühere KSC-Coach tritt beim Tabellenletzten der 2. Liga die Nachfolge des Anfang Dezember entlassenen Cristian Fiel an und erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021. Zuletzt hatte Heiko Scholz die Mannschaft interimsmäßig betreut, künftig wird er als Assistenzcoach tätig sein. „Markus Kauczinski hat sofort seine Bereitschaft signalisiert, uns als erfahrener Trainer in dieser herausfordernden Situation zu helfen. Er kennt die 2. Bundesliga, steckt absolut im Thema und hat bereits mehrfach nachgewiesen, dass er auch in schwierigen Situationen etwas bewegen kann“, sagte Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Minge und kündigte an, „den aktuellen Kader in enger Abstimmung mit unserem neuen Cheftrainer im Winter“ zu verstärken.
Der 1. FC Köln muss keine Provision für den Transfer von Stürmer Anthony Modeste bezahlen. Das Landgericht Köln wies eine entsprechende Klage der Petralito Sport Service GmbH gegen den Tabellenletzten der Bundesliga zurück. Modeste war 2017 für eine Summe zwischen 30 und 35 Millionen Euro nach China gewechselt und vor einem Jahr zum FC zurückgekehrt. Das Urteil ist nach Angaben des Landgerichts noch nicht rechtskräftig. Die Beratungsfirma, die eine Provision von zwei Millionen Euro eingeklagt hatte, kann innerhalb eines Monats Berufung einreichen.
Der ehemalige Bundesliga-Trainer Joe Zinnbauer hat einen Dreijahresvertrag bei den Orlando Pirates unterschrieben. Der Club aus Südafrika vermeldete gestern die Verpflichtung des 49-Jährigen, der 2014/15 in 24 Spielen den damaligen Bundesligisten HSV betreut hatte. „Ich freue mich über die Gelegenheit, einen der prestigereichsten Clubs auf dem afrikanischen Kontinent zu führen“, wurde Zinnbauer auf der Pirates-Homepage zitiert. Der Verein aus Johannesburg belegt aktuell den sechsten Platz in der südafrikanischen Liga, in der 2012 der fünfte und bis dato letzte Titelgewinn gelang. Zuletzt hatte Zinnbauer zwischen 2015 und 2017 den FC St. Gallen in der Schweiz betreut.