Zwei Elfmeter reichen nicht zum Sieg

von Redaktion

Erst eiskalt, dann plötzlich zitternd: Leipzig beendet Gruppenphase mit Remis in Lyon

Lyon – Dank eines Strafstoß-Doppelpacks hat ein am Ende wackeliges RB Leipzig in der Champions League die Mission Gruppensieg erfüllt. Die zunächst sehr abgeklärten Sachsen kamen durch Elfmetertore von Emil Forsberg (9.) und Timo Werner (33.) bei Olympique Lyon nach klarer Führung zu einem 2:2 (2:0) und schlossen die Gruppe G mit elf Punkten damit als Tabellenerster ab. Für Lyon trafen Houssem Aouar (50.) und Memphis Depay (82.).

Im Achtelfinale hat RB nun den vermeintlichen Vorteil, auf einen Gruppenzweiten zu treffen. Doch auch dabei handelt es sich um große Namen, mögliche Gegner sind unter anderem Real Madrid, Tottenham Hotspur oder auch der SSC Neapel. Leipzig steht erstmals in der Klubgeschichte in der K.o.-Runde der Königsklasse.

Überschattet wurde die Partie von Ausschreitungen der Lyoner Fans. Die französischen Zuschauer reagierten wütend und warfen vor allem bei Ecken von Leipzigs Nkunku immer wieder Gegenstände aufs Feld. Es flogen Plastikbecher, Schlüssel, volle Getränkeflaschen und Mandarinen – daher droht Lyon ein Nachspiel. Schiedsrichter Anthony Taylor informierte den Delegierten der Europäischen Fußball-Union am Spielfeldrand über das Fehlverhalten einiger Anhänger. Per Stadiondurchsage wurden die Fans aufgefordert, dies zu unterlassen. Auf dem Rasen drehte Lyon aber plötzlich auf.  sid/mm

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