Toptalent Ansu Fati (Foto) vom FC Barcelona hat einen 22 Jahre alten Champions-League-Rekord gebrochen und ist nun der jüngste Torschütze in dem Wettbewerb. Er traf am Dienstag nach seiner Einwechslung spät zum 2:1-Sieg bei Inter Mailand (87. Minute). Fati war bei seinem Premierentreffer in der Königsklasse 17 Jahre und 40 Tage alt und damit deutlich jünger als der bisherige Rekordhalter Peter Ofori-Quaye, der 1997 im Alter von 17 Jahren und 195 Tagen für Olympiakos Piräus getroffen hatte. Barca hat kürzlich den bis 2022 laufenden Vertrag mit dem Toptalent deutlich aufgebessert. Die Ausstiegsklausel für den Youngster, der in dieser Saison im Alter von 16 Jahren und 304 Tagen zum jüngsten Torschützen der Katalanen in der spanischen Liga geworden war, wurde von 100 auf 170 Millionen Euro angehoben. Zudem war Fati durch seinen Einsatz beim 1:1 bei Borussia Dortmund bereits zum jüngsten Barça-Spieler in der Champions League geworden.
Die Telekom, Rechteinhaber der Fußball-EM 2024 in Deutschland, will mehr Liveübertragungen von Spielen als vorgeschrieben im Free-TV ermöglichen. „Wir werden die EM nicht verstecken“, sagte Sportmarketing-Leiter Henning Stiegenroth vom Telekom-Streamingdienst „MagentaSport“ der „Sportbild“. Aufgrund des Rundfunkstaatsvertrages muss die Telekom bei der Heim-EM das Eröffnungsspiel sowie alle Begegnungen der deutschen Nationalmannschaft, die Halbfinals und das Endspiel frei zugänglich halten. Alle übrigen Spiele könnten zumindest theoretisch lediglich gegen Gebühr bei kostenpflichtigen Pay-TV-Sendern wie Sky und Eurosport oder bei Magenta-Konkurrenten im Streamingbereich wie DAZN, Amazon oder Netflix live zu verfolgen sein. Laut Stiegenroth allerdings hat die Telekom bereits Gespräche mit Free-TV-Sendern wir ARD, ZDF und RTL über den Erwerb von Sublizenzen an dem Turnier aufgenommen. „Auch wenn wir die Auflagen selbst erfüllen könnten: Wir suchen Partner und wollen mit ihnen zusammen die EM zu einem Mega-Event machen.“ Einem Ausbau der Sportinhalte seiner hauseigenen Übertragungsplattform mit Fußballrechten neben der 3. Liga steht Stiegenroth aufgeschlossen gegenüber. Er sagte: „Die 2. Liga würde zu unserem Ansatz, den wir bei der 3. Liga verfolgen, passen.“