Ex-Bayern-Star Franck Ribery länger außer Gefecht: Der italienische Fußball-Erstligist AC Florenz teilte mit, dass sich der Franzose nach einer Bänderverletzung am rechten Sprunggelenk einer Operation unterzogen habe. Der Eingriff sei notwendig gewesen, um den Knöchel zu stabilisieren. Die Blessur hatte Ribery bereits Ende November im Spiel gegen Aufsteiger US Lecce (0:1) erlitten. Italienische Medien berichten, dass der 36-Jährige zwei Monate ausfallen wird. Der Club selbst wollte sich zur voraussichtlichen Dauer der Zwangspause von Ribery noch nicht äußern. Die Fiorentina liegt in der Serie A nach zuletzt vier Niederlagen in Serie nur auf dem 13. Tabellenrang.
Nationalspielerin Lina Magull hat ihren bislang bis 2021 laufenden Vertrag beim FC Bayern vorzeitig bis 2022 verlängert. „Ich sehe großes Entwicklungspotenzial in der Mannschaft und im Frauenbereich des Vereins und bin mir sicher, dass sich das die nächsten Jahre stetig in die richtige Richtung bewegen wird. Ich möchte Teil dieser Entwicklung sein“, sagte die 25-Jährige, die seit 2018 für den Vizemeister spielt.
Der DFB-Präsident Fritz Keller, 62, hat die Vergabe der WM 2022 an Katar als „ganz schlechte Entscheidung“ in „vielerlei Hinsicht“ kritisiert. In der „Bild“ nannte er als Beispiele die geringe Zuschauer-Resonanz bei der zurückliegenden Leichtathletik-WM, die klimatisch schwierigen Bedingungen sowie die Energieverschwendung durch das Kühlen der Stadien. Mit Blick auf die Themen Menschenrechtsverletzungen, Rassismus und Homophobie in Katar gab Keller zu Protokoll, dass die Nationalspieler „im Rahmen ihrer Möglichkeiten ihre Stimme erheben“ werden: „Unsere Spieler sind sich ihrer Rolle und Verantwortung durchaus bewusst.“ Einen WM-Boykott schloss Keller aber aus. „Es macht keinen Sinn, zu Hause zu bleiben.“
DFB-Vizepräsident Rainer Koch kandidiert nicht für einen Platz im Rat des Weltverbandes FIFA. Koch werde sich nicht wie ursprünglich geplant für das FIFA-Amt zur Wahl stellen, teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) gestern mit. Seine Kandidatur habe er zugunsten des Präsidenten des französischen Fußballverbandes, Noël Le Graët, zurückgezogen, sagte Koch, der auch Chef des Bayerischen Fußball-Verbandes ist. Der Präsident des französischen Verbandes hatte nach dem Ausscheiden von Ex-DFB-Präsident Reinhard Grindel im April 2019 den frei gewordenen Platz im FIFA-Rat eingenommen. Le Graët habe nun bekannt gegeben, dieses Mandat entgegen ursprünglicher Überlegungen weiter ausführen zu wollen und bei der Wahl am 3. März 2020 zu kandidieren. Mit Kochs Rückzug ist Le Graët der einzige Kandidat für den europäischen Platz im FIFA-Rat.