St. Petersburg

von Redaktion

München – Vor ein paar Tagen hat sich Marko Pesic, der Basketball-Geschäftsführer des FC Bayern, zur Lage seines Clubs befragen lassen. Im Fach-Podcast „Abteilung Basketball“ sollte er das bewerten, was in dieser Saison schon so in Bundesliga (elf Siege, keine Niederlage) und Euroleague (vier Siege, acht Niederlagen) passiert ist – und er lieferte dann eine kurze und eine ausführliche Antwort. Die kurze geht so: „Der Monat Oktober war okay. Der Monat November war nicht gut.“ In manchen Auswärtsspielen der Euroleague hätte sein Team „schon chancenlos ausgesehen“.

Es trifft sich daher gut, dass die Bayern heute (20.30 Uhr) in der eigenen Halle antreten dürfen – und das auch noch gegen Zenit St. Petersburg, einen Verein, der zwar prominente Spieler mitbringt (zum Beispiel den mexikanischen Center Gustavo Ayon), aber bisher einen Sieg weniger gesammelt hat als sie selbst.

An Siegen alleine will Pesic aber ohnehin nicht bewerten, was sein Verein leistet – und damit kommt man zur ausführlichen Antwort. Die beinhaltet, dass die Bayern sich in Europa laut ihrem Chef seit nun mehr als zwei Jahren gut verkaufen. Diese Entwicklung will sich Pesic von ein paar (recht heftigen) Auswärtspleiten nicht schlechtreden lassen. Zumal ja auch Besserung in Sicht ist: Die verletzten Profis Leon Radosevic, Nihad Djedovic und Josh Huestis können wohl schon in der nächsten Woche wieder spielen, TJ Bray in diesem Monat.  cfm

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