Unterhaching – Der jüngste 3:0-Sieg bei Carl Zeiss Jena war für die SpVgg Unterhaching ein deutlicher Stimmungsaufheller. Die derzeitige Tabellensituation in der 3. Liga mit nur zwei Punkten Rückstand auf einem Aufstiegsplatz ist sicherlich eine zusätzliche Motivation für die beiden restlichen Punktspiele vor der Winterpause. „Mit sechs Punkten wären wir ganz vorne dabei, aber wir bleiben Realisten, denn die Gegner sind hochkarätig. Für uns sind das jetzt noch zwei richtungsweisende Spiele“, meinte der Unterhachinger Trainer Claus Schromm mit Blick auf die beiden Heimspiele gegen Tabellenführer MSV Duisburg (am Sonntag, Anstoß um 14.00 Uhr) und gegen den 1. FC Kaiserslautern (am 21. Dezember).
Besonders vor den Duisburgern hat Schromm höchsten Respekt: „Sie sind Herbstmeister und haben mit 38 Toren die beste Offensive der dritten Liga, die Mannschaft ist abgeklärt und weiter der große Favorit auf den Wiederaufstieg in die zweite Liga.“ Das ist es gut für die Hachinger, dass sich die personelle Situation weiter entspannt hat. So ist die Sperre von Christoph Greger abgelaufen, Markus Schwabl und Marc Endres sind wieder in den Trainingsbetrieb zurückgekehrt. Lediglich hinter dem Einsatz des angeschlagenen Stürmers Felix Schröter steht noch ein Fragezeichen.
„Wir können fast aus dem Vollen schöpfen. Die Partie gegen Duisburg ist für uns ein absolutes Highlight“, betont Schromm, der bei der Aufstellung aktuell sogar die Qual der Wahl hat. KLAUS KIRSCHNER