Der neue Bayern-Präsident hat sich noch einmal klar zur Bundesliga bekannt. „Wir stehen zur Bundesliga! Ohne Wenn und Aber“, sagte Hainer im SZ-Interview, „ Gleichzeitig wollen wir natürlich international Erfolg haben, aber dafür gibt es ja die Champions League, die eine Erfolgsgeschichte ist, wie ich finde, mit einem schlüssigen Format. Wir haben überhaupt kein Interesse an irgendeiner Superliga, das kann man klar festhalten.“ Die Mannschaft wettbewerbsfähig zu behalten, das könnte für den neuen starken Mann durchaus auch einen 100-Millionen-Transfer mit sich bringen. „Wir werden alles tun, was es braucht, um die Mannschaft so wettbewerbsfähig zu halten, dass sie die Meisterschaft und die Champions League gewinnen kann“, sagte er. Was zukünftig dann ja auch zum Thema für Oliver Kahn wird. Dass man den einstigen Ausnahme-Torhüter schon so früh unter Vertrag nimmt, ist für den Bayern-Chef nur folgerichtig. „Wir fangen bewusst relativ frühzeitig mit Kahns Einarbeitung an, weil er im Jahr 2020 noch ein paar andere Verträge erfüllen muss, beispielsweise mit dem ZDF oder mit Tipico. Bis Ende 2020 wird er alle anderen Verträge aber beendet haben, nur sein eigenes Unternehmen wird er behalten, aber nicht mehr operativ führen.“
Der frühere Bayern-Trainer Pep Guardiola hat Berichten über eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag beim englischen Meister Manchester City widersprochen. „Das ist nicht wahr“, sagte Guardiola am Freitag, angesprochen auf die Meldungen englischer Medien. Zuvor hatten mehrere Blätter berichtet, der 48 Jahre alte Spanier habe in seinem bis 2021 laufenden Vertrag eine Ausstiegsklausel für den kommenden Sommer. Zuletzt war immer wieder auch über eine Rückkehr Guardiolas zum FC Bayern spekuliert worden. Vor seinem Engagement in England war Guardiola bis 2016 Trainer beim Rekordmeister.
Trainer Julian Nagelsmann von RB Leipzig hat bestätigt, dass er sich mit dem norwegischen Shootingstar Erling Haaland, 19, getroffen hat. „Ich habe mich bemüht, ihm in gutem Englisch meine Idee von Fußball zu erklären. Ich glaube, es war ein gutes Gespräch, aber es gibt nichts Neues zu verkünden“, sagte Nagelsmann vor dem Spiel gegen Düsseldorf. Später wurde der RB-Trainer auf andere Weise auffällig: Mit einem harten Schuss schoss er seinen Videoanalysten Benjamin Glück ab. „Er hat den Schuss mit dem falschen Körperteil geblockt, mit dem Hals und Gesicht statt mit dem Fuß“, sagte Nagelsmann, der seinen Trainerkollegen selbst ins Krankenhaus fuhr. Diagnostiziert worden sei eine Quetschung des Vagus-Nervs. Pech für Nagelsmanns Mitarbeiter – der Mann musste die Nacht in der Klinik verbringen und fällt damit auch für das Spiel bei Fortuna Düsseldorf (18.30 Uhr/Sky) an diesem Samstag aus.