Liverpool – Jürgen Klopp huschte mit guter Laune in den Flieger gen Katar. „Good Morning“, rief der Teammanager des FC Liverpool. Die Schwierigkeiten, die der Trip zur Club-WM in das Emirat mit sich bringt, wischte der 52-Jährige zumindest vorübergehend beiseite.
Tags zuvor hatte Klopp deutliche Takte zur zunehmenden Terminhatz angeschlagen und die Planungen für das anstehende Turnier kritisiert. „Die Ansetzung sind, wie sie sind. Ihr mögt es, uns beim Leiden zuzusehen“, sagte er nach dem 2:0-Sieg gegen den FC Watford. Mit Blick auf Katar sprach Klopp, der nach dem Ausrutscher von Verfolger Leicester nun in der Liga zehn Punkte Vorsprung mit seinem Team hat, ironisch von einer „sensationell guten Organisation“.
Die „Reds“ treffen in Doha im Halbfinale am Mittwoch auf CF Monterrey aus Mexiko und könnten am Samstag im Endspiel den nächsten Titel einfahren. Kurioserweise spielt auch Liverpool am Dienstag. Und zwar in England im Viertelfinale des League Cups bei Aston Villa. Die U23 muss einspringen. sid