Schalke

von Redaktion

Wolfsburg – Das „überragende“ Spiel von Nübel-Ersatz Markus Schubert? Der späte Ausgleich? Der verpasste Sprung vorbei an Dortmund auf Platz drei? All das interessierte David Wagner hinterher nur am Rande. „An solchen Abenden fällt es schwer über Fußball zu sprechen“, sagte der Trainer von Schalke 04 nach dem 1:1 (0:0) beim VfL Wolfsburg.

Der Tod eines Schalke-Fans hatte Wagner und seine Spieler sichtlich mitgenommen. „In allererster Linie sind unsere Gedanken bei den Angehörigen des Verstorbenen“, sagte der 48-Jährige: „Das zeigt uns, dass Fußball nicht das Wichtigste ist.“

Der Anhänger der Königsblauen war auf dem Weg zum Stadion gestürzt und verstarb später in einem Krankenhaus, die Mannschaft wurde in der Halbzeit über den Unfall informiert.

Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider lobte beide Fanlager dafür, dass sie die Anfeuerungsrufe nach dem Tod des Fans während der Partie einstellten: „Großer Respekt.“ Auch die Wolfsburger waren bestürzt. „Egal, welche Farbe man unterstützt: Wenn jemand verstirbt, dann heißt es zusammenzuhalten“, sagte Wölfe-Trainer Oliver Glasner. Die Mannschaft verzichtete nach ihrem letzten Heimspiel des Jahres auf ihre traditionelle Ehrenrunde.  sid

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