Das Olympia-Skistadion ist bereit für das Neujahrsspringen. In der Nacht auf Sonntag liefen letztmals die Schneekanonen auf vollen Touren, um noch ein wenig mehr Winterglanz in die altehrwürdige Arena zu bringen. Zuvor waren noch einige grüne Flecken im großen Innenraum zu erkennen gewesen. „Aber jetzt passt alles“, sagt Hannes Krätz, Pressesprecher im Organisationskomitee. „Alles ist schön weiß, es schaut gut aus.“ Sieben Kanonen feuerten in der ersten frostigen Nacht seit dem 10. Dezember nochmals ordentlich Kunstschnee auf den Auslauf. Die Schanze selbst war schon um den 20. Dezember herum für den Wettkampfbetrieb präpariert worden. „Wir hatten einige wenige Tage Anfang Dezember, da wurde genug Schnee produziert“, blickt Michael Maurer, der OK-Chef und Präsident des SC Partenkirchen, zurück. Mit dem bisschen zusätzlichen Weiß Mitte des Monats hatte der Schanzentrupp wenig Probleme, die große Anlage zu belegen. „Man muss dann mit der Raupe nur immer ein wenig nachbessern.“ Schwierigkeiten bereitete den Veranstaltern in dieser Hinsicht vor allem der warme Föhnwind, „der Regen ist gar nicht so schlimm“. Durch die frostigen Nächte zuletzt rechnet Krätz nun mit besten Bedingungen. „Wir sind bereit.“ Und nach dem starken Auftakt von Karl Geiger recht der SCP mit einer vollen Hütte. „Es werden sicher an die 20 000 Zuschauer.“ Mehr dürfen heutzutage aus Gründen der Sicherheit nicht mehr ins Stadion. cf