München – Ein Leipziger Spieler, der von Bayern umgarnt wird und deshalb seinen Vertrag nicht verlängert: das kennt man doch. Monatelang zog sich im Vorjahr der Poker um Timo Werner, ehe der Stürmer Ende August plötzlich doch bis 2023 bei RB unterschrieb. Ähnlich zäh sollen sich nun die Verhandlungen mit Lukas Klostermann gestalten – und wieder mischen die Bayern mit.
Wie die „Sport Bild“ berichtet, soll der Rekordmeister die Fühler nach dem 23 Jahre alten Rechtsverteidiger ausgestreckt haben und großes Interesse an einer Verpflichtung haben. Weil Benjamin Pavard in der Innenverteidigung eingeplant und Joshua Kimmich unter Hansi Flick bevorzugt auf der Sechs spielt, würde ein gelernter Außenverteidiger dem Kader guttun. Dass Klostermann – seit 2019 Nationalspieler und im Leipziger Herbstmeister-Team ein wichtiges Zugpferd – in den Fokus rückt, ist da nur logisch. Rund 30 Millionen Euro müssten wohl nach Leipzig fließen.
„Alles offen halten“ wollte sich Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamdizic in Bezug auf Zugänge im Winter. Klostermann allerdings wäre sowieso eher für den Sommer eine Option. Passenderweise wird Benjamin Henrichs, der auch bei Bayern auf der Liste stehen soll, als möglicher Klostermann-Nachfolger in Leipzig gehandelt. Das Karussell könnte sich also durchaus drehen. hlr