Zum Endspiel nach Belgrad

von Redaktion

Nach Sieg in Bamberg stehen die Bayern-Basketballer in der Euroleague unter Druck

München – Die Erleichterung war spürbar, als der Tross der Basketballer des FC Bayern zu Wochenbeginn Bamberg verließ. „Das war eine wichtige Reaktion“, sagte auch Trainer Dejan Radonjic nach dem hart erkämpften 82:76-Erfolg im Bundesliga-Spitzenspiel. Wohl wissend: Eine weitere Niederlage nach dem Heimdebakel gegen Zalgiris Kaunas wäre für das ambitionierte Basketball-Unternehmen ein verheerendes Signal gewesen.

Nun hofft man natürlich auf Rückenwind. Schon heute steht das nächste Schlüsselspiel an. Um 19 Uhr muss der BBL-Spitzenreiter bei Radonjics Ex-Club Roter Stern Belgrad an. Das Duell in der wuchtigen Stark-Arena (18 000 Plätze) ist für die Bayern schon wieder eine Art Endspiel. Die Bayern brauchen gegen die nur um einen Sieg besser platzierten Serben unbedingt einen Sieg um auch in der Königsklasse im Rennen um die angepeilten Playoff-Plätze zu bleiben.

Immerhin: Im Spiel eins im neuen Jahr dürfte sich die Personallage wohl entspannen. Auch Leon Radosevic (Magen-Darm) und der in Bamberg verletzt ausgeschiedene Kapitän Danilo Barthel (Schlag auf die Bandscheibe ) sind nach Lage der Dinge wieder mit von der Partie. Und beide können die Münchner nur zu gut brauchen, um eine schwarze Serie zu beenden. Im hitzigen Belgrader Umfeld gewannen sie in der Euroleague noch nie.  rp

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