Von seiner Konkurrenzfähigkeit in der Wüste war Fernando Alonso selbst erstaunt. „Es ist eine positive Überraschung, dass ich so nah dran bin“, sagte der zweimalige Formel-1-Weltmeister und setzte sich bei der Rallye Dakar ein neues großes Ziel: „Es wäre magisch, wenn ich es schaffe, eine Etappe zu gewinnen.“ Vor dem Start der Wüstenrallye in Saudi-Arabien hatte sich Alonso noch in Zurückhaltung geübt, er wolle im Toyota nur Ankommen. Der Umstieg von Asphalt auf Sand gelang dem Spanier aber besser als erwartet. Platz vier am dritten Tag lässt ihn gar ein wenig träumen, ein Etappensieg würde sich „unglaublich anfühlen“. Auf der Etappe am Dienstag betrug sein Rückstand auf Rallye-Legende Carlos Sainz nach 427 Kilometern nur 6:14 Minuten. Um den Gesamtsieg fährt Alonso nicht mehr mit, das sei aber nicht schlimm. „Ich bin nicht hierhergekommen, um die Dakar zu gewinnen oder aufs Podium zu fahren. Ich wollte nur sehen, wie gut ich mich auf eine neue Disziplin umstellen kann“, sagte er. Fotos: Reuters