Der siegreichste deutsche Berufstrabrennfahrer2019 kommt erneut vom Niederrhein. Titelverteidiger Michael Nimczyk aus Willich erzielte 161 Siege bei 476 Starts. Dahinter landeten zwei Oberbayern. Josef Franzl aus Lanzenhaar bei Sauerlach belegte den Ehrenplatz mit 69 Siegen (169), Rang drei ging an Rudi Haller (Aschheim) mit 61 Erfolgen bei 200 Starts. Gegenüber 2018 tauschten nur Franzl und Haller die Plätze. Haller trägt also 2020 den Bronzehelm, Franzl den Silberhelm, Nimczyk den Goldhelm. Ganz oben auf dem Stockerl steht Max Schwarz aus Langenmosen bei Schrobenhausen. Er holte sich das Deutsche Züchter-Championat deutlich vor dem norddeutschen Traditionsgestüt Lasbek. Das Championat der Besitzer ging
an Ulrich Mommert (Berlin). Hier belegte der Aschheimer Stall Wieserhof von Karl und
Renate Lindinger einen beachtlichen fünften Rang Entschieden ist die Publikumswahl zum Deutschen Traber des Jahres. Gekürt wurde bereits zum zweiten Mal Orlando Jet, gezogen vom Hamburger Peter Busch trainiert und zum Klassepferd geformt von Rudi Haller,. Der nun siebenjährige Hengst hat für seinen österreichischen Besitzer Walter Bauer bereits 389651 Euro eingetrabt, 2014 hatte er bei der Derbyauktion in Berlin 7500 Euro gekostet. er / FOTO: HVT