Unterhaching – Gelungener Rückrundenstart für die Alpenvolleys Haching: Dank des 3:1 (25:20, 20:25, 25:21, 27:25)-Siegs beim TV Rottenburg kletterte das Kooperationsprojekt aus Unterhaching und Innsbruck zumindest bis Samstag, wenn der VfB Friedrichshafen wieder ins Geschehen eingreift, auf Platz zwei der Volleyball-Bundesliga.
Die Alpenvolleys schienen gewarnt: Mit einer 2:3-Heimpleite waren sie ja gegen den Außenseiter aus Rottenburg in der ersten Pokal-Runde ausgeschieden. Diesmal machten die Grenzgänger den Eindruck, als wollten sie erst gar nichts anbrennen lassen, sie starteten sehr konzentriert in die Partie. Als sie im ersten Satz auf 17:10 davongezogen waren, war der Rest nur noch Formsache. Doch auch die müssen erst erledigt werden. Beim 24:16 vergaben die Alpenvolleys vier Satzbälle. Trainer Stefan Chrtiansky sah sich sogar noch zu einer Auszeit genötigt, ehe Außenangreifer Niklas Kronthaler mit dem fünften Versuch endlich einen Strich unter das 25:20 machte. Die Nachlässigkeiten der Gäste am Ende des ersten Durchgangs setzten sich zu Beginn des zweiten fort, beim 7:13 nahm Chrtiansky bereits das zweite Time Out. Danach versuchte es der Coach mit einigen Wechseln, allerdings vergebens: Am Ende holten sich die Hausherren den Satzsouverän mit 25:20. Den dritten Abschnitt sicherten sich die Alpenvolleys nach 14:17-Rückstand mit einem starken Finish: 25:21. Im hart umkämpften vierten Satz brachte der dritte Matchball durch einen Block des Slowenen Stalekar zum 27:25 die Erlösung für die Spielgemeinschaft aus Unterhaching und Innsbruck. UMBERTO SAVIGNANO