IN KÜRZE

Weltcup als Vorprogramm

von Redaktion

Skispringen

Dreifach-Weltmeister Markus Eisenbichler wird erwartungsgemäß auch den Heim-Weltcup am Wochenende in Titisee-Neustadt verpassen. Und doch hat der Siegsdorfer Glück im Unglück – seine bei einem Sturz auf einem Parkplatz erlittene Handverletzung muss nicht operativ behandelt werden. „Ein operativer Eingriff ist nicht notwendig, das verletzte Handgelenk wird durch Ruhigstellung mittels Schiene behandelt“, sagte Mannschaftsarzt Mark Dorfmüller. Eisenbichler selbst gab sich erleichtert. „Ich bin froh, dass ich um eine Operation und eine längere Zwangspause herumkomme. Ich lasse mir jetzt eine Schiene anpassen, die das Handgelenk ruhigstellt“, sagte er. Bei normalem Verlauf wird Eisenbichler beim Weltcup in Zakopane (24. bis 26. Januar) auf die Schanze zurückkehren.

Ski alpin

Rechtzeitig vor den Abfahrtsklassikern in Wengen und Kitzbühel hat Thomas Dreßen seine Knieprobleme überwunden und im Auftakttraining in der Schweiz einen guten achten Platz belegt. „Im ersten Training habe ich mich schon sehr wohl gefühlt. Natürlich gibt es immer noch was zu verbessern und mir sind auch ein paar Fehler passiert, aber mit der ersten Trainingsfahrt bin ich total zufrieden, und ich nehme mir vor, darauf aufzubauen“, sagte Deutschlands bester Abfahrer gesternAuf den Trainingsbesten Mauro Caviezel fehlte dem 26 Jahre alten Skirennfahrer am Lauberhorn gut eine Sekunde.

Basketball

Nationalspieler Maximilian Kleber hat mit den Dallas Mavericks in der nordamerikanischen Eliteliga NBA einen ungefährdeten Kantersieg eingefahren. Bei den weiterhin ersatzgeschwächten Golden State Warriors, die sich phasenweise überfordert präsentierten, setzten sich die Texaner am Dienstagabend mit 124:97 durch. Während Kleber in 25 Minuten elf Punkte erzielte und sieben Rebounds sammelte, kassierte der Vorjahresfinalist aus Kalifornien die neunte Pleite nacheinander..

Reiten

Der Weltcup hat in dieser Saison für die deutschen Springreiter nicht die gewohnt hohe Bedeutung. „Die Priorität liegt in diesem Jahr ganz klar auf Tokio“, sagte Bundestrainer Otto Becker vor dem am Donnerstag beginnenden Weltcup-Turnier in Leipzig. „Nur Reiter mit mehreren Toppferden können für das Weltcup-Finale und Olympia planen.“ Dazu zählt Becker vor allen Marcus Ehning und Daniel Deußer, die bei den bisherigen zehn Weltcup-Station für die beiden deutsche Siege gesorgt hatten. Das Weltcup-Finale findet Mitte April in Las Vegas statt und sei damit „sehr spät in der Saison“, erklärte der Bundestrainer. Bereits in der ersten Juni-Woche beginnt der CHIO in Aachen als wichtigste Sichtung.

Artikel 1 von 11