Debakel in Lillehammer

von Redaktion

Deutsche Rodel-Männer weit hinterher

Lillehammer – Die deutschen Rodel-Männer um den einstigen Dominator Felix Loch haben vier Wochen vor der WM in Sotschi ein Debakel bei der Europameisterschaft erlebt. Johannes Ludwig (Oberhof) war in Lillehammer als Achter noch bester Deutscher, Rekordweltmeister Loch (Berchtesgaden) landete nur auf dem 14. Rang. Dominik Fischnaller (Italien) sicherte sich seinen ersten EM-Titel vor den beiden Russen Semen Pawlitschenko und Roman Repilow.

Die EM war zugleich fünfte Weltcup-Station des Winters, in diesem sind die deutschen Männer damit weiterhin ohne Sieg. Repilow führt die Gesamtwertung an. „Es müssen endlich wieder beständige Leistungen her“, forderte Bundestrainer Norbert Loch.

Auch die sonst schier unschlagbaren deutschen Doppelsitzer leisteten sich bedenkliche Ausrutscher. Tobias Wendl/Tobias Arlt) wurden nur Siebte, für Toni Eggert/Sascha Benecken reichte es nur zu Platz acht. In der Teamstaffel verpasste Deutschland als Vierter das Podest.

Lichtblick: Bei den Frauen schultert Julia Taubitz (Oberwiesenthal) die Last der Alleinunterhalterin weiterhin recht eindrucksvoll. Die 23-Jährige sicherte sich EM-Silber hinter der Russin Tatjana Iwanowa. sid

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