Halb Europa jagt Cuisance

von Redaktion

Das Talent steht vor allem in Frankreich noch immer hoch im Kurs

Berlin – Im Sommer aus Gladbach mit dem Ruf eines Skandal-Youngsters zum FC Bayern gekommen und ein halbes Jahr später jagt halb Europa Michael Cuisance (20) – obwohl er in München bisher keine Rolle spielt. Darüber wird zumindest in Cuisances Heimat Frankreich berichtet. Mehrere Klubs sollen daran interessiert sein, den Mittelfeldspieler noch im Januar zu verpflichten. Neben den französischen Ligue-1-Vereinen aus Marseille, Toulouse, Metz und Reims sollen auch Real Sociedad, Valladolid (beide Spanien) und Feyenoord Rotterdam einen Transfer, beziehungsweise eine Leihe ausgelotet haben. Ohne Erfolg.

Unsere Zeitung weiß: Der Rekordmeister wird Cuisance, der einen Vertrag bis 2024 hat, im Winter auf keinen Fall verkaufen oder verleihen. Die Verantwortlichen um Sportdirektor Hasan Salihamidzic sind nach wie vor von den Fähigkeiten des Youngsters überzeugt und wollen ihn in der Rückrunde dabei unterstützen, den nächsten Schritt in München zu machen. Sie sehen in seinem Spiel etwas Besonderes. Um das zu zeigen, benötigt der Kicker allerdings mehr Einsatzzeit in der Rückrunde, um sich das nötige Selbstvertrauen zu holen. Im Trainingslager in Katar führte Salihamidzic daher mehrere Gespräche mit Cuisance und erklärte ihm unter anderem, dass er jetzt nur nicht locker lassen darf. Die Unterhaltungen scheinen gefruchtet zu haben, erst am Freitag lobte Trainer Hansi Flick das Trainings-Engagement des Nachwuchs-Nationalspielers: „Wen ich einfach mal loben darf, ist Micka. er ist physisch topfit und dass er ein guter Fußballer ist, wissen wir alle.“   MANUEL BONKE

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