IN KÜRZE

Hofmeisters Serie gerissen

von Redaktion

Bob

Doppel-Olympiasieger und –Weltmeister Francesco Friedrich fährt fast in einer eigenen Liga. Selbst auf der kurzen Bahn in Innsbruck-Igls gewann der 29-Jährige mit Anschieber Thorsten Margis souverän mit 0,74 Sekunden Vorsprung. Zweiter wurden überraschend die Briten Brad Hall/Greg Cackett. Friedrichs Vereinskollege Richard Oelsner kam mit Tobias Schneider auf Rang drei und unterstrich mit dem ersten Weltcup-Podiumsplatz seiner Karriere seine Ambitionen im Kampf um das Zweierbob-Ticket für die Heim-WM ab 20. Februar in Altenberg. Er musste sich Hall nur um eine Hundertstelsekunde geschlagen geben. „Im zweiten Lauf haben wir mal gezeigt, was wir können“, sagte Friedrich, der seinen dritten Saisonsieg in Folge einfuhr.

Die deutschen Bobpilotinnen haben beim Weltcup in Innsbruck eine Machtdemonstration abgeliefert. Olympiasiegerin Mariama Jamanka (Oberhof) meldete sich mit ihrem ersten Saisonsieg zurück. Die 29-Jährige setzte sich mit Anschieberin Annika Drazek bei starkem Schneefall in Innsbruck mit 19 Hundertstelsekunden vor der deutschen Meisterin Laura Nolte (Winterberg) durch, die diesmal mit Anschieberin Erline Nolte antrat (die beiden sind nicht miteinander verwandt). Jamanka war nach ihrem Comeback als Siegerin erleichtert. „Ich bin froh, dass wir zwei gute Läufe runtergebracht haben“, sagte die Weltmeisterin.

Ski alpin

Viktoria Rebensburg hat die erhoffte erste Podestplatzierung in diesem Winter in ihrer einstigen Paradedisziplin Riesenslalom klar verpasst. Die 30-Jährige aus Kreuth am Tegernsee fiel im italienischen Sestriere noch auf Platz sieben zurück. Nach dem ersten Durchgang hatte Rebensburg noch Rang drei belegt. „Ich bin einfach ein bisschen zu brav gefahren, das kann man sich im Riesenslalom bei der Leistungsdichte nicht erlauben. Das ist schade, weil der erste Lauf gut war“, sagte Rebensburg geknickt. Auf die zeitgleichen Tagessiegerinnen Federica Brignone (Italien) und Petra Vlhova (Slowakei) fehlten ihr 1,09 Sekunden.

Snowboard

Die Siegesserie von Ramona Hofmeister ist gerissen. Die Olympia-Dritte aus Bischofswiesen musste sich nach zuletzt vier Einzel-Siegen in Serie beim Parallel-Riesenslalom in Rogla/Slowenien mit Platz zwei zufrieden geben. „Ich könnte glücklicher nicht sein“, sagte die 23-Jährige dennoch: „Schon wieder Podest, schon wieder Finale – was will man mehr? Momentan macht mir einfach Spaß, was ich mache.“ Hofmeister erreichte in ihren Läufen mit souveränen Erfolgen das Finale, rutschte dort in Führung liegend jedoch weg und musste sich Olympiasiegerin Ester Ledecka geschlagen geben

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