Nach dem turbulenten Wahlsommer 2019 hat der TSV 1860 Planungssicherheit, was sein höchstes Amt angeht: Robert Reisinger, 56, wurde bis 2022 als Präsident bestätigt. Trotzdem gibt es seit gestern einen neuen (alten) Kandidaten: Thomas Hirschberger. Nach dem Verkauf seines Burger-Imperiums „Hans im Glück“ (Ausnahme: vier Lokale in Singapur und die fünf in München) hat sich der Unternehmer an einen alten Traum erinnert. „Ich will Präsident von 1860 München werden“, sagte er der BamS, verbunden mit dem Zusatz: „Ich hab ja jetzt wieder Zeit.“ Bereits zum zweiten Mal – nach 2005 – wirft der 57-Jährige seinen Hut in den Ring. Damals setzte sich Karl Auer durch, diesmal stehen Hirschbergers Chancen auch nicht besonders, denn es ist nicht zu erwarten, dass die Pro1860-Fraktion im Verwaltungsrat von Reisinger abrückt. ulk
Werder Bremen muss erneut auf Chefcoach Florian Kohfeldt verzichten. Der 37-Jährige saß zwar beim 1:0-Sieg in Düsseldorf auf der Trainerbank, eine schmerzhafte Entzündung im Fuß verhindert jedoch einen geregelten Arbeitsalltag. „Flo hätte eigentlich im Bett oder im Krankenhaus liegen müssen“, sagte Sportchef Frank Baumann im „Doppelpass“ von Sport1. „Ich kann nur den Hut ziehen, dass er trotzdem bei der Mannschaft war. Er wird in den nächsten Tagen noch nicht wieder auf dem Platz stehen.“
Superstar Zlatan Ibrahimovic vom AC Mailand ist laut seinem Teamkollegen Hakan Calhanoglu ein Freund türkischer Musik. Der Milan-Rückkehrer habe sogar einige Sätze auf türkisch mit seinem neuen Teamkollegen gesprochen, sagte der Ex-Leverkusener der „Bild“. „Er meinte, dass er viele türkische Freunde hat. Und dass er meine Landsleute wegen ihrer Warmherzigkeit total mag“, so Calhanoglu. Ibrahimovic, 38, hatte Mitte November nach zwei Spielzeiten den US-Club Los Angeles Galaxy verlassen. Bei Milan hat er einen Vertrag über sechs Monate bis zum Saisonende mit der Option auf eine weitere Spielzeit unterschrieben.
Eine Woche nach dem Sieg im Supercup in Saudi-Arabien hat Real Madrid auch daheim seine Erfolgsserie fortgesetzt: Mit einem 2:1 (0:0) im Spitzenspiel gegen den FC Sevilla übernahmen die Königlichen um Rio-Weltmeister Toni Kroos zumindest für eine Nacht die Tabellenführung in der Primera Division Casemiro war mit zwei Toren (57./69.) der Matchwinner für die Madrilenen, die am vergangenen Sonntag im Finale der Supercopa 4:1 im Elfmeterschießen gegen Atletico gewonnen hatten. „Zwei Tore sind sehr ungewöhnlich für ihn“, sagte Real-Coach Zinedine Zidane. Für den Tabellenvierten Sevilla glich der Ex-Gladbacher Luuk de Jong zwischenzeitlich aus (64.). Real ist seit elf Ligaspielen ungeschlagen.