IN KÜRZE

Degenkolb geehrt

von Redaktion

Motorsport

Die diesjährige Rallye Dakar hat ihr zweites Todesopfer gefordert. Der niederländische Motorrad-Pilot Edwin Straver starb eine Woche nach seinem schweren Unfall auf der vorletzten Etappe des Wüstenrennens in Saudi-Arabien, das bestätigte seine Frau am Freitag. Straver ist damit der 69. Mensch, der bei der Rallye Dakar ums Leben kam. Der 48-jährige KTM-Pilot, der seine dritte Dakar bestritt, war bei relativ langsamer Geschwindigkeit gestürzt, er erlitt dabei allerdings einen Wirbelbruch. Am Mittwoch war Straver, der ins Koma versetzt wurde, von Riad zurück in die Niederlande geflogen worden. Dort starb er nun. Bei der diesjährigen Dakar, die erstmals durch Saudi-Arabien führte, war zuvor schon der portugiesische Motorradpilot Paulo Gonçalves (40) ums Leben gekommen.

Rad

Große Ehre für den deutschen Radprofi John Degenkolb: Fünf Jahre nach seinem Sieg bei Paris-Roubaix wird eine der berühmten Kopfsteinpflasterpassagen des wichtigsten Frühjahrsklassikers nach dem 31-Jährigen benannt. Künftig wird der mit 3700 m längste Pave-Sektor Hornaing-Wandignies-Hamage den Namen Degenkolbs tragen. Degenkolb ist der erste aktive Radprofi, der auf diese Weise gewürdigt wird. Zudem erhielten bisher nur Franzosen diese Auszeichnung. „Ich bin sprachlos“, sagte Degenkolb. Maßgeblich für die Ehrung war auch sein Einsatz für das Roubaix-Nachwuchsrennen, das er mit einer Crowdfundig-Kampagne vor dem Aus bewahrte. Die offizielle Einweihung des Degenkolb-Paves findet am 10. Februar auf dem Kopfsteinpflasterstück in der Gemeinde Erre statt.

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