FUSSBALL IN KÜRZE

Petrak verlässt Club

von Redaktion

Er ist erst zwei Wochen im Amt – und schon erlebt der neue Trainer Quique Setien beim FC Barcelona die erste Krise. „Sehr, sehr beunruhigend“ fand die Tageszeitung „Sport“ die 0:2-Pleite der Katalanen im Ligaspiel beim FC Valencia. Drei Tage nach der Beinahe-Blamage in der Copa del Rey beim Drittligisten UD Ibiza (2:1) enttäuschte das Team um Nationaltorwart Marc-Andre ter Stegen auf ganzer Linie – und fremdelt offenbar noch mit dem neuen Trainer. „Da sind Sachen, die haben sie nicht verstanden, oder wir haben sie nicht gut genug erklärt“, sagte Setien. „Sport“ nahm den Trainer in Schutz. „Es wäre eine Ungerechtigkeit, ihn jetzt für viele Übel verantwortlich zu machen“, schrieb das Blatt. Setien müsse aber schnell aus seinen Fehlern lernen, „wenn er nicht möchte, dass dieses Monster namens Barca ihn direkt wieder verschlingt“.

Australien hat sich den dritten Startplatz aus Asien für das olympische Fußball-Turnier gesichert. Die U 23-Fußballer gewannen bei der Asien-Meisterschaft in Thailand das Spiel um Platz drei gegen Usbekistan 1:0 und qualifizierten sich damit neben den beiden Finalisten Südkorea und Saudi-Arabien für die Sommerspiele in Tokio. Japan ist als Gastgeber ohnehin vertreten.

Bundesligist Eintracht Frankfurt geht mit großen Schritten auf die Marke von 100 000 Mitgliedern zu. Bei seiner Versammlung am Sonntag gab der eingetragene Verein bekannt, dass er bei 88 100 Angehörigen angekommen ist. Vor zehn Jahren hatte die Eintracht „lediglich“ 15.000 Mitglieder. „Wenn ich nächstes Jahr wieder vor Ihnen stehe, hoffe ich, Ihnen die 100.000 Mitglieder präsentieren zu können“, sagte Präsident Peter Fischer. In Deutschland ist Eintracht Frankfurt nun der sechstgrößte Fußballverein, international auf Platz22.

Zweitligist Dynamo Dresden hat seinen fünften Winterneuzugang verpflichtet. Der Tabellenletzte gab die Leihe von Ondrej Petrak vom 1. FC Nürnberg bis zum Saisonende bekannt. Im Anschluss besitzt Dresden für den Defensiv-Allrounder eine Kaufoption. „Ich sehe bei Dynamo Dresden die Chance, endlich wieder auf dem Platz stehen zu dürfen“, sagte Petrak. In der Hinrunde kam der Tscheche nur auf drei Einsätze.

Artikel 1 von 11