Der ehemalige Meistertrainer Felix Magath, u.a. früher Coach des FC Bayern, erhält als Chef von Flyeralarm Global Soccer ab 1. Februar Unterstützung durch den erfahrenen Journalisten Christian Ortlepp. Der 47-Jährige steigt zum „Head of Communication“ auf, er berichtet direkt an Magath und fungiert als dessen Assistent. „Er verfügt über ein exzellentes Netzwerk, nicht nur in Deutschland, sondern vor allem auch in Österreich, wo er vor Jahren auch schon tätig war“, sagte Magath. Ortlepp war viele Jahre bei Sport1 und Eurosport tätig gewesen. Er wird auch weiterhin dem Bayerischen Fußball-Verband für das von ihm entwickelte Magazin BFV.TV zur Verfügung stehen. Magath soll in seiner neuen Funktion unter anderem die Geschicke des Fußball-Drittligisten Würzburger Kickers und des österreichischen Erstligisten Admira Wacker mitbestimmen, bei denen das Unternehmen als Sponsor tätig ist. Flyeralarm ist auch Namensgeber der Frauenfußball-Bundesliga.
Neu-Nationalspieler Luca Waldschmidt vom SC Freiburg nimmt trotz seiner langen Verletzungspause die Teilnahme mit der DFB-Auswahl an der Europameisterschaft ins Visier. „Nach der Saison steht eine EM an, bei der ich dabei sein will“, erklärte der 23 Jahre alte Angreifer. Zunächst ist der Torschützenkönig der U21-Europameisterschaft 2019 aber einfach „froh, dass es mir wieder gut geht und dass ich jetzt wieder in der Bundesliga dabei war. Ich will mich wieder dahin kämpfen, wo ich vor der Verletzung war. Das braucht nach einer Pause mit so vielen Baustellen aber noch etwas Zeit.“ Ausgerechnet bei der Nationalmannschaft hatte sich der gebürtige Siegener Mitte November am Sprunggelenk verletzt. Im Team von Bundestrainer Joachim Löw, der ihn am 9. Oktober gegen Argentinien debütieren ließ, hat es Waldschmidt (3 A-Länderspiele) in der Offensive mit hochkarätiger Konkurrenz zu tun, allen voran Timo Werner, Serge Gnabry und Leroy Sané.
Der Fußball-Traditionsclub Rot-Weiß Erfurt kann den Spielbetrieb in der Regionalliga Nordost nicht aufrechterhalten. Dies teilte der Club am Mittwoch mit. Zuvor waren die seit dem Wochenende laufenden Verhandlungen mit einem neuen möglichen Investor erfolglos geblieben. Mit dieser Entscheidung steht der Abstieg von Erfurt in die Oberliga fest. Das Heimspiel am Samstag gegen Tabellenführer Energie Cottbus kann nicht mehr stattfinden. „Die Spieler der Mannschaft haben große Geduld bewiesen. Die meisten von ihnen wollten bleiben und haben bis Mittwoch abgewartet. Sie müssen jetzt noch vor Ende der Transferperiode die Möglichkeit zu einem Vereinswechsel bekommen“, betonte Insolvenzverwalter Volker Reinhardt.