Dreßen: „Frisch im Kopf“

von Redaktion

Garmisch-Partenkirchen – Thomas Dreßen lächelte gelöst, die „Watschn“ auf der Streif hat der deutsche Vorzeigeabfahrer offenkundig hinter sich gelassen. „Kitzbühel war ein Schuss in den Ofen“, sagte Dreßen trocken – und blickte lieber auf den Heimweltcup morgen (11.30 Uhr) in Garmisch-Partenkirchen voraus: „Ich bin 20 Minuten weg von hier aufgewachsen, es kommen viele Leute zum Zuschauen. Ich freue mich extrem drauf.“

Doch bei aller Vorfreude: Gestern ließ die knifflige Kandahar-Piste trotz Kaiserwetter kein Training zu, ein halber Meter nasser Neuschnee in der Nacht hatte sie besonders in der sogenannten „Hölle“ unbefahrbar gemacht. „Zu gefährlich“, fand Dreßen. Und auch die Prognosen bis zum Rennen sind nicht besonders günstig. 2019 war die Veranstaltung wegen ähnlicher Verhältnisse abgesagt worden.  sid

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