München – Der Dominostein, von dem sich die Löwen den nach ihm benannten Effekt versprechen, heißt Stefan Lex. Der formstarke Offensivspieler unterschrieb einen neuen Vertrag, der ihn bis 2022 an den TSV 1860 bindet – und der Tabellensiebte der 3. Liga hofft, dass viele Leistungsträger dem Beispiel des Eittingers folgen werden.
Vor zwei Wochen hatte Sportchef Günther Gorenzel betont, wie wichtig es bei fast 20 auslaufenden Verträgen sei, dass sich zeitnah die ersten Stützen der Mannschaft zum Verein bekennen. Die damit verbundene Hoffnung liegt auf der Hand: Eckpfeiler wie Sascha Mölders und Tim Rieder sollen sehen, dass bei 1860 was vorangeht, dass der Aufbruch „nach oben“ nicht nur ein Lippenbekenntnis ist. Vor diesem Hintergrund war gestern ein guter Tag für die Giesinger Aufstiegsvision.
Lex setzte seine Unterschrift offenbar mit Freude unter den neuen Vertrag. Der alte hatte sich zwar per Option bis 2021 verlängert, weil der Stürmer bereits 15 Spiele in den Beinen hat. Jetzt hat der Urbayer aber mehr Sicherheit – und muss auch im Herbst seiner Karriere nicht umziehen. Nach eigener Auskunft ist Lex froh, weiterhin „ein Teil der Entwicklung“ bei 1860 sein zu dürfen“.
Auch Gorenzel wirkte sehr zufrieden mit seinem ersten Abschluss. Lex habe sich „zu einem absoluten Leistungsträger“ entwickelt, übernehme Verantwortung und identifiziere sich „zu 100 Prozent“ mit dem Giesinger Weg, sagte der Sportchef. Zu erwarten ist, dass in Kürze weitere Dominosteine fallen, auch jene von Mölders und Co. ulk