Verstärkung aus den eigenen Reihen

von Redaktion

Hernandez, Coman und Co.: Wann die Bayern ihre Langzeitverletzten zurückerwarten

München – Erst das Pokalspiel gegen Hoffenheim, am Sonntag der Liga-Hit gegen Leipzig und am 25. Februar das Hinspiel im Champions-League-Achtelfinale beim FC Chelsea: Im Februar nimmt die Rückrunde des FC Bayern Fahrt auf. Da kommt es den Münchnern sehr gelegen, dass mit Lucas Hernandez, 23, und Kingsley Coman, 23, zwei Stars unmittelbar vor dem Comeback stehen.

Sportdirektor Hasan Salihamidzic sagte in Mainz: „Es ist ganz wichtig, dass wir die Spieler, die verletzt waren, fit und in Form bekommen. In der heißen Phase werden wir sie alle brauchen.“ Wann kehren Coman und Hernandez zurück? Wie geht’s Javi Martinez, 31, Niklas Süle, 24, und Serge Gnabry, 24? Unsere Zeitung macht den Check.

Lucas Hernandez: Der französische Rekordeinkauf des FC Bayern (80 Millionen Euro) riss sich Ende Oktober das Innenband am rechten Sprunggelenk – jetzt steht er kurz vor der Rückkehr. Trainer Hansi Flick rechnet damit, dass der Abwehrmann schon diese Woche zur Verfügung stehen könnte. Ob im Pokal-Achtelfinale gegen Hoffenheim oder erst beim Bundesliga-Spitzenspiel gegen Leipzig, ist noch offen.

Kingsley Coman: Als sich der Flügelflitzer Mitte Dezember gegen Tottenham (3:1) verletzte, schwante den Bayern Übles. Aber: Coman hatte Glück im Unglück und zog sich „nur“ einen Kapseleinriss im linken Knie zu. Jetzt naht das Comeback. Flick sagte: „Wir gucken, dass er diese Woche komplett mittrainieren kann. Er macht sich gut.“ Rückkehr gegen Köln (16. Februar) oder Paderborn (21. Februar) möglich.

Javi Martinez & Niklas Süle: Der spanische Abwehrrecke riss sich beim letzten Spiel des Jahres 2019 gegen Wolfsburg einen Muskelbündel im rechten Oberschenkel – mittlerweile ist der Routinier zurück im Lauftraining. Bis zur Rückkehr dauert es noch. Niklas Süle (Kreuzbandriss) hat lediglich die EM im Juni noch im Blick. Für den FC Bayern läuft der Nationalspieler voraussichtlich erst in der Saison 2020/2021 auf.

Serge Gnabry: Er war das größte Sorgenkind im Wintertrainingslager. Gnabry plagte sich mit Achillessehnenproblemen herum, konnte in Doha nicht eine reguläre Einheit absolvieren. Zurück in München ging es für den Offensivmann bergauf. Nach einem dreiminütigen Kurzeinsatz in Berlin durfte Gnabry gegen Schalke und Mainz jeweils über 20 Minuten ran. Der nächste Schritt für ihn ist ein Startelfeinsatz.  jau

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