Smartphone oder Kopfball

von Redaktion

HEINRICH HEUTE

VON JÖRG HEINRICH

Erst gestern haben wir von den schlimmen Folgen des so genannten E-Sports berichtet – der in Wahrheit so viel mit Sport zu tun hat wie der Musikantenstadl mit Zwölftonmusik. Oder wie ein Sioux-Indianer mit Jodeln. Heute gibt es weitere schlechte Nachrichten. Junge Menschen, die ständig nach unten aufs Smartphone starren, haben immer größere Probleme beim Kopfballspiel – weil sie es nicht mehr gewohnt sind, nach oben zu schauen. Das berichtet ein Ex-Jugendtrainer. Air Riedle wäre heute gar nicht mehr denkbar. Und bei Horst Hrubesch würde es nicht mehr heißen: „Manni Flanke, ich Kopf, Tor!“ Sondern: „Manni Flachpass, ich Fuß, Tor!“ Die FIFA überlegt bereits, die Tore doppelt so breit, aber nur noch halb so hoch zu machen. Wenn alle nur noch Flachpässe spielen, hat auch Pep mit seinem Tiki-Taka keine Vorteile mehr. Die Krise von ManCity hat ihre Ursachen.

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