Joshua Zirkzee war am Mittwoch gerade mal 30 Sekunden auf dem Platz, da ging ein Raunen durch die Allianz Arena. Das wäre ja schon was gewesen, hätte der eingewechselte Stürmer im Pokal-Achtelfinale gegen Hoffenheim sein nächstes Blitz-Joker-Tor geschossen. Aber: Die Aktion misslang, und es kam ganz anders. Zirkzee nämlich war wie die ebenso eingewechselten Michael Cuisance sowie Neuzugang Alvaro Odriozola auf dem Platz, als Hoffenheim zum Schlussspurt ansetzte. Zwei Treffer konnten sie nicht verhindern, über den Abpfiff waren die drei „Neuen“ daher besonders froh. Sogar Thomas Müller – für Cuisance ausgewechselt – gab zu, dass er auf der Ersatzbank bange Minuten erlebt hatte. „Das war nicht schön“, sagte der Matchwinner, sprach die Einwechselspieler aber explizit von jeglicher Schuld frei. „Die Jungs, die reingekommen sind, machen jeden Tag einen guten Job. Es tut mir leid, dass sie vielleicht mit einem schlechten Gefühl nach Hause gehen. Das müssen sie gar nicht“, versicherte er. Trost vom Matchwinner düfte den Jungen guttun. hlr