Zürich – Gianni Infantino, 49, bleibt trotz anhaltender Kritik vom Siegeszug des Videobeweises überzeugt. „Er sorgt für mehr Gerechtigkeit“, sagte der FIFA-Präsident in einem Interview mit dem Olympic Channel: „Dinge wie Schauspielereien oder Schwalben haben drastisch abgenommen in Ligen, die einen VAR eingeführt haben.“
Viele Länder seien anfangs durch turbulente Zeiten gegangen, würden den Videobeweis aber nun erfolgreich einsetzen. Auch die Kritik an den Spielunterbrechungen kann Infantino nicht nachvollziehen: „Ich denke, der Fußball kann eine Intervention in jedem dritten Spiel aushalten, wenn dadurch eine Entscheidung geändert wird, die falsch gewesen wäre.“
Laut einer Analyse des DFB hat der Videoschiedsrichter in dieser Bundesliga-Saison 0,4-mal pro Spiel in das Geschehen eingegriffen. sid