CLUB 1000

von Redaktion

Seit 1994 gibt es die Deutsche Eishockey-Liga (DEL). Yannic Seidenberg wird der sechste Spieler, der über 1000 Partien in „regular season“ plus Playoffs kommt. Vor ihm stehen:

Mirko Lüdemann: Zu den 1197 DEL-Spielen kommen noch 43 in der Bundesliga, dem Vorgängerformat. Von 1993 bis 2015 verteidigte „Lüde“ für die Kölner Haie; als er aufhörte, war er 42. In der Nationalmannschaft hatte er 2004 aufgehört – kein Bundestrainer vermochte ihn zu einem Comeback zu überreden.

Niki Mondt: Heute managt er die Düsseldorfer EG, für die er von 1995 bis 98, 2002 bis 2003 und 2012 bis 2014 stürmte. Außerdem für Kassel, Ingolstadt, Köln und Hannover am Puck. 1060 DEL-Spiele kamen zusammen (mit überschaubaren 94 Toren). In der Nationalmannschaft spielte Mondt kaum eine Rolle.

Daniel Kreutzer: Kultspieler der Düsseldorfer EG, für die er 1996, mit 17, in der DEL debütierte. Abgesehen von drei Jahren in Kassel dem Verein treu, in dem die Eltern die Stadiongaststätte betrieben (Spitzname daher: „Schnitzel“). Trotz einiger schwerer Verletzungen hielt er bis 2017 durch, ist mit 270 Toren immer noch in den Top Fünf der besten Goalgetter der DEL-Geschichte. Über 200 Länderspiele komplettieren die Erfolgsbilanz. Arbeitet nun für die Düsseldorfer EG und als Partner bei einem Anbieter von Personal Training.

Patrick Köppchen: Von seinen 1025 DEL-Partien bestritt er 500 in Folge, zwischen November 2007 und Oktober 2015 war er kein einziges Mal verletzt – Rekord. Der Verteidiger aus Berlin stand bei den München Barons, in Hamburg, Hannover, Ingolstadt, Nürnberg und Düsseldorf unter Vertrag. Vorige Saison beendete er nach 1025 DEL-Spielen wegen einer Schulterverletzungs seine Karriere – mit dem Zusatz „vorläufig“. Im Nationalteam war er nur Ergänzungsspieler.

Sebastian Furchner: Am 27. September 2019 machte er sein 1000. DEL-Match, inzwischen steht er bei 1024 – und hat noch mindestens eine weitere Saison vor sich. Der gebürtige Kaufbeurer, wegen seiner Schnelligkeit „Speedy“ genannt, ist seit 2008 in Wolfsburg heimisch geworden. Trotz seines nachgewiesenen Torinstinkts (283 Treffer in der Liga) schaffte es der Außenstürmer nie dauerhaft in die Nationalmannschaft.  gük

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