Der FC Barcelona hat den dänischen Nationalspieler Martin Braithwaite verpflichtet. Der 28 Jahre alte Angreifer wird bei den Katalanen mit einem Vertrag bis zum 30. Juni 2024 ausgestattet, der eine Ablöseklausel in Höhe von stolzen 300 Millionen Euro enthält. Für den Dänen, der zuletzt beim spanischen Erstliga-Konkurrenten CD Leganés unter Vertrag stand, bezahlte Barca demnach eine festgeschriebene Ablösesumme in Höhe von 18 Millionen Euro. Braithwaite ist der fünfte Däne, der das Barça-Trikot tragen wird. Vor ihm standen unter anderen Allan Simonsen und Michael Laudrup bei den Katalanen unter Vertrag. Barcelona muss derzeit zwei Langzeitverletzte im Sturm verkraften: Neben Luis Suárez hatte sich zuletzt auch der Ex-Dortmunder Ousmane Dembélé schwerer verletzt. Beide fallen monatelang aus. Daher erlaubt das spanische Transfer-Reglement den positionsbezogenen Wechsel auch außerhalb des eigentlichen Wechsel-Fensters.
Bundesligist Borussia Dortmund muss in den kommenden drei Spielzeiten bei Auswärtsspielen bei der TSG Hoffenheim auf seine Fans verzichten. BVB-Sprecher Sascha Fligge bestätigte gestern den Eingang eines entsprechenden Strafantrags des DFB-Kontrollausschusses nach erneuten Schmähungen gegen TSG-Mäzen Dietmar Hopp und meinte: „Wir haben schriftlich Stellung bezogen. Da es sich um ein schwebendes Verfahren handelt, werden wir uns darüber hinaus nicht zu Wort melden – bis es eine Faktenlage gibt.“
Bundesligist Hertha BSC sucht auch nach dem Einstieg des Investors Lars Windhorst nach weiteren lukrativen Einnahmequellen. „Wir zaudern nicht. Geschäftsführung, Beirat und Aufsichtsrat beschäftigen sich intensiv mit der weiteren Kapitalbeschaffung“, sagte Präsident Werner Gegenbauer dem „manager magazin“. Zur Debatte stünden „eine Anleihe, ein Private Placement, also die Ausgabe von Aktien an ausgesuchte Einzelinvestoren, oder ein Börsengang“, so Gegenbauer.
Der Profifußball ist durch die Einführung des Videobeweises gerechter geworden. Diese Meinung vertritt Lukas Brud als Geschäftsführer der Regelhüter vom International Football Association Board (IFAB). „Der Fußball und die öffentliche Aufmerksamkeit sind zu groß geworden, als dass man in Spielen wie einem Finale auf den Videobeweis verzichten könnte“, sagte Brud: „In der Hinrunde der vergangenen Bundesligasaison wurden zum Beispiel 82 klare Fehlentscheidungen korrigiert. Ohne den Videobeweis gäbe es diese weiter.“