Eishockey
Der EHC Red Bull München muss mindestens zwei Wochen auf seinen Verteidiger Konrad Abeltshauser verzichten. Der 27 Jahre alte Nationalspieler zog sich am vergangenen Dienstag im Spitzenspiel bei Meister Adler Mannheim (2:1) eine Unterkörperverletzung zu. Neben Abeltshauser fehlen den Münchnern weiterhin auch Verteidiger Bobby Sanguinetti (Unterkörperverletzung) und Stürmer Mads Christensen (Hüftverletzung). Abeltshauser absolvierte in dieser Saison bislang alle 56 Pflichtspiele für den dreimaligen deutschen Meister aus München und sammelte dabei 28 Scorerpunkte. Damit ist er punktbester Verteidiger im Team von Trainer Don Jackson.
Rodeln
Die deutschen Doppelsitzer haben angekündigt, den für dieses Wochenende geplanten Heim-Weltcup in Winterberg zu boykottieren. Grund dafür sind Sicherheitsbedenken. Damit muss das deutsche Publikum auf die frisch gekürten Weltmeister Toni Eggert/Sascha Benecken, die WM-Dritten Tobias Wendl/Tobias Arlt sowie die Lokalmatadoren Robin Geueke/David Gamm verzichten. „Für uns Doppelpiloten birgt der schlechte Eisausbau der Kunsteisbahn ein extrem hohes und somit unkalkulierbares Risiko, welchem wir uns nicht aussetzen möchten“, begründeten Wendl/Arlt ihre Entscheidung: „Die letzten Trainingstage brachten leider einige zum Teil schwerwiegende Verletzungen unserer Rodelkollegen hervor, sodass es uns trotz mehrfacher Versuche zu riskant war, Trainingsläufe zu absolvieren.“ Am Freitagnachmittag erklärten dann auchdie österreichischen Rodler, dass sie sich komplett dem Boykott anschließen. „Die Bahn ist in unseren Augen nicht weltcuptauglich“, sagte der Cheftrainer René Friedl.
Tennis
Teamchef Michael Kohlmann glaubt offenbar nicht an einen Einsatz von Spitzenspieler Alexander Zverev (Hamburg) in der Davis-Cup-Qualifikationspartie gegen Weißrussland. Die Nominierung könne er „jetzt noch nicht verraten, aber wir werden mit einer starken Aufstellung antreten“, sagte Kohlmann und ergänzte: „Sascha Zverev spielt eine Woche vorher in Acapulco und ist danach für Indian Wells gemeldet. Das wird schwierig werden, ihn für die Quali-Runde zu bekommen.“ Setzt sich die klar favorisierte Auswahl des Deutschen Tennis Bundes am 6. und 7. März in Düsseldorf durch, ist sie wie zuletzt bei der Endrunde in Madrid (23. bis 29. November 2020) dabei. Dort hatten im vergangenen November erstmals 18 Teams um den Titel gekämpft. Deutschland war in dem neuen Modus im Viertelfinale an Großbritannien gescheitert. Für das deutsche Team könnten in Düsseldorf Jan-Lennard Struff (Warstein), Philipp Kohlschreiber (Augsburg) und das Doppel Kevin Krawietz/Andreas Mies (Coburg/Köln) antreten.