München – Ed Warner, ehemaliger Präsident des britischen Leichtathletik-Verbandes, hat Lauf-Superstar Mo Farah bereits 2015 zu einer Trennung von dem umstrittenen und mittlerweile wegen Doping-Machenschaften gesperrten Trainer Alberto Salazar geraten. Nach der WM in Peking habe er den viermaligen Olympiasieger von diesem Schritt überzeugen wollen, sagte Warner der BBC: „Ich hätte es geliebt, wenn Mo weggegangen wäre. Er war aber fest davon überzeugt, dass er seinen Trainer nicht wechseln wolle.“
Von 2011 bis 2017 hatte Farah unter Salazar, der Ende September 2019 von einem US-Schiedsgericht wegen Verstößen gegen die Anti-Doping-Richtlinien für vier Jahre gesperrt worden war, trainiert. Der britische Leichtathletik-Verband (UKA) kündigte zuletzt an, seine Zusammenarbeit mit Salazar von einer unabhängigen Kommission überprüfen zu lassen. dpa