Hinterstoder – Skirennläufer Stefan Luitz ist mit einem fulminanten Finallauf beim Weltcup-Riesenslalom in Hinterstoder noch in die Top 10 gestürmt. Der Allgäuer machte bei schwierigen Pistenverhältnissen im zweiten Durchgang elf Plätze gut und fuhr als Achter das beste Saisonergebnis in seiner Spezialdisziplin ein. Alexander Schmid (Fischen) kam beim nächsten Sieg des Franzosen Alexis Pinturault auf Rang 16.
Luitz (Bolsterlang) fehlten nach der zweitbesten Laufzeit im Finale 1,67 Sekunden auf Pinturault, der mit seinem 29. Weltcupsieg einen Tag nach seinem Erfolg in der Kombination auch die Führung im Gesamtweltcup übernahm. Zweiter wurde der Kroate Filip Zubcic (+0,45 Sekunden) vor Henrik Kristoffersen aus Norwegen (0,72). Pinturault (1148 Punkte) führt in der Gesamtwertung vor dem Norweger Aleksander Aamodt Kilde.
„Ich bin super zufrieden mit der Platzierung“, sagte Luitz, der zuletzt krankheitsbedingt hatte pausieren müssen: „Im ersten Durchgang war ich brutal müde, die zwei Wochen im Bett haben sicher nicht gutgetan. Ende Steilhang war ich richtig blau, es war ein echter Fight ins Ziel.“
Schmid (Fischen/2,23) war „froh, dass ich überhaupt am Start stehen konnte. Am Freitag ist es mir in den Rücken reingeschossen, dafür bin ich sehr, sehr zufrieden.“ sid