Bad Tölz – Auf direktem Weg in die Meisterrunde: Schon mit dem 3:1-Heimsieg gegen Bad Nauheim am Freitag haben die Tölzer Löwen den Einzug in die Playoffs gesichert. Da war die Niederlage in Dresden am Sonntag zu verschmerzen. Mit dem 2:3 im Penaltyschießen sicherten sie sich immerhin noch den nötigen Punkt für Platz fünf und spielen nun erstmals seit ihrem Bestehen die Playoffs in der DEL 2. Gegner der Runde, die ab Ende kommender Woche im Modus „Best of Seven“ ausgespielt wird, sind die Heilbronner Falken, die mit Heimrecht das erste Spiel am Freitag, 13. März, um 20 Uhr austragen.
Mit einem Last-Minute-Treffer in Dresden – Tyler McNeely traf eine Sekunde vor Ablauf der regulären Spielzeit zum 2:2 – retteten sich die Löwen nicht nur in die Verlängerung, die torlos blieb. Sondern sie hielten auch den EV Ravensburg um einen Zähler auf Abstand. Der wäre sonst durch den besseren direkten Vergleich der Heilbronner Gegner gewesen.
Die Löwen gingen bereits nach 17 Sekunden in Führung. Doch die Sachsen, die noch zwei Punkte benötigten, um nicht in die Play-downs zu rutschen, gaben alles, glichen aus, übernahmen das Kommando. Timo Pielmeier gelang es, den erneut starken Tölzer Keeper Max Franzreb zu überwinden. „Dresden wollte kein Tor mehr hergeben, das haben sie fast geschafft. Wir hatten Glück“, urteilte Gaudet nach McNeelys spätem Ausgleich. „Man kann kein spannenderes Spiel als dieses haben.“
Doch schon die richtungsweisende Partie gegen den direkten Konkurrenten um die Playoffs, den EC Bad Nauheim, hatte es in sich. Für die Entscheidung zu Gunsten der Tölzer sorgten Franzreb und ein extrem starker Lubor Dibelka. Er traf zweimal und bereitete Shawn Wellers Entscheidung ins leere Tor vor. „Es ist einfach der absolute Hammer. Nach zwei Jahren Playdowns jetzt endlich Play-offs. Das ist genau das, was wir erreichen wollten“, freut sich Kapitän Philipp Schlager. NICK SCHEDER